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German Pop

German Pop 10: 1000 Robota

1000 Robota sind keine Maschinen, sie sind aus Fleisch und Blut. Ihre Musik liegt irgendwo zwischen Punk, Krautrock und Minimalismus und kommt so energiegeladen rüber, als sei das Trio von tausend Motoren angetrieben.

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Im Jahre 2008 traten 1000 Robota erstmals in Erscheinung. Damals gingen die drei Protagonisten der Band noch in die Schule, doch schon ihre erste Scheibe "Hamburg brennt" sorgte für Aufruhr. Die drei Freunde aus dem Hinterland der Hansestadt hatten all jenen den Kampf angesagt, die über ihre Generation meckern. Wütend, aggressiv und rotzfrech pöbeln sie in ihren Songs ohne Rücksicht auf Verluste jeden Besserwisser an und nehmen kein Blatt vor den Mund.

Jonas Hinnerkort, Sebastian Muxfeldt und Anton Spielmann: die Mitglieder der Band 1000 Robota. (Foto: Jim Rakete)

Punker im Anzug

Mit schrägen Tönen, sägende Gitarren und verbalem Störfeuer zeigen sie ein widersprüchlicheres Stimmungsbild ihrer Generation als der komplette juvenile Rock-Nachwuchs zusammen und mischen so die engstirnige deutsche Pop-Bohème-Szene gehörig auf. 1000 Robota polarisieren. Im musikalisch viel aufgeschlosserenen Großbritannien werden sie gehypt, in ihrem Heimatland ist man sich noch nicht so sicher, was man von der Band halten soll.

Auf ihrem zweiten Album "Ufo" geben sich die selbstbewussten Jungspunde verkopfter, bleiben aber ihrer Grundattitüde treu: Keine Gute Laune-Popmusik, sondern Punk, Punk und noch mal Punk steht auf dem Programm, denn der ist mehr als eine Musik, er ist eine Lebenseinstellung. Und wenn man Punk im Anzug präsentiert, dann kann man mit der Botschaft vielleicht auch diejenigen erreichen, die sich sonst schon im Vorfeld mit Grausen abwenden würden, lautet ihr Credo. Mehr über 1000 Robota erfahren Sie im kostenlosen Podcast.

Autor/ Realisation: Suzanne Cords

Redaktion: Matthias Klaus

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