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Wirtschaft

Geringerer Stellenabbau bei Opel

Der Opel-Mutterkonzern General Motors hat seine Pläne für einen massiven Stellenabbau im Opel-Entwicklungszentrum begraben. Das sicherte Opel-Europachef Nick Reilly der Belegschaft bei einer Betriebsversammlung am Freitag in Rüsselsheim zu. Er kam damit einer Forderung des Betriebsrates nach, der die Pläne als "Existenz gefährdend" bezeichnet hatte. Nach dem vorläufigen GM-Sanierungskonzept würden europaweit 8151 Stellen wegfallen. Das wäre knapp jeder sechste der aktuell 48 000 Arbeitsplätze. Außerdem habe Reilly vor 9000 Beschäftigten in Rüsselsheim zugesichert, dass Opel seine Fahrzeuge künftig weltweit vertreiben darf. Auch damit kommt der GM einer seit Jahren bestehenden Forderung des Opel-Betriebsrates nach. Bisher verwehrte GM Opel den Zugang zu wichtigen Märkten unter anderem in Asien und Nordamerika. Damit sollte der Konkurrenzkampf unter den GM-Konzernmarken verhindert werden.