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Kultur

George Clooney trifft Angela Merkel

Der Hollywoodstar ist nicht nur in Sachen Film in Berlin unterwegs. Am Rande der Berlinale hat George Clooney sich mit Bundeskanzlerin Merkel getroffen. Er sprach mit ihr über die Flüchtlingskrise.

Clooney hatte bereits im Vorfeld des Filmfestivals angekündigt, dass er sich gerne mit der Kanzlerin treffen würde. Ihm war es wichtig, sich mit Merkel über ihre Flüchtlingspolitik auszutauschen. "Ich bin absolut einverstanden mit ihrer Politik", hat Clooney bereits am Donnerstagabend auf dem Roten Teppich gesagt. Zuviel laufe derzeit in der Welt schief, so Clooney - vor allem die USA sollten sich mehr engagieren.

Am Freitagmorgen war er zusammen mit seiner Frau Amal und dem ehemaligen britischen Außenminister David Miliband, der heute Präsident des "International Rescue Committee" ist, für etwa 40 Minuten im Kanzleramt. Unter anderem ging es darum, wie man andere Länder dazu bewegen könnte, sich in der Flüchtlingskrise mehr zu engagieren. Dies sei schließlich kein Problem, das allein Syrien und Deutschland betreffe, hieß es. "Wir haben darüber gesprochen, wie Nicht-Regierungsorganisationen und Regierungen gemeinsam da arbeiten können, wo es um Fluchtursachen geht, wie sie auch Menschen ermutigen können, sich für diese Arbeit zu engagieren", sagte Merkel im Anschluss.

Clooney nutzt seinen Aufenthalt in Berlin nicht nur, um für seinen neuen Film "Hail, Cesar!" zu werben. Er möchte neben seiner Visite im Kanzleramt auch noch ein Flüchtlingsheim besuchen, sagte der Hollywoodstar. Für sein soziales Engagement ist Clooney schon mehrfach ausgezeichnet worden.

sw/suc (dpa/ap)