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Wissen & Umwelt

Genvariante erhöht Lungenkrebs-Risiko

Brennende Zigarette zwischen den Fingern eines Mannes (Foto: AP)

Ist meistens aber nicht immer der Hauptgrund für Lungenkrebs

Zwei neu entdeckte Genveränderungen könnten erklären, weshalb auch Nichtraucher an Lungenkrebs erkranken. So sollen die Genvarianten im Chromosom 13 bei Menschen, die nie oder nur sehr wenig geraucht haben, zu einem um fast 60 Prozent erhöhten Lungenkrebs-Risiko führen. Das berichten amerikanische Forscher von der Mayo Clinic in Rochester in der Fachzeitschrift "The Lancet Oncology".

Zwar seien von Lungenkrebs vor allem Raucher betroffen. Der Studie zufolge ist aber weltweit jeder zehnte Lungenkrebs-Patient Nichtraucher. In Asien sind sogar 30 bis 40 Prozent der Lungenkrebs-Patienten Nichtraucher.

Ein Drittel aller Nichtraucher mit Lungenkrebs weise eine Veränderung auf dem Gen GPC5 auf, so die Mediziner. "Unser Ergebnis lässt vermuten, dass GPC5 generell ein Schlüsselhormon für Lungenkrebs darstellt. Mutationen auf diesem Gen erhöhen das Risiko für diesen Tumor", sagt Studienleiterin Ping Yang.

Autorin: Judith Hartl (dpa/Mayo Clinic)
Redaktion: Andreas Ziemons

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