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Veranstaltungen

Genozid in Ruanda: Film über „Hate Radio“

Vor 20 Jahren begannen in Ruanda Gewaltakte gegen Tutsi und gemäßigte Hutu. Beim Aufwiegeln spielte der Sender RTLM eine Rolle. Regisseur Milo Rau griff das Thema auf. Die DW zeigt seinen Film über Medien in Konflikten.

Filmszene aus Hate Radio von Regisseur Milo Rau

Filmszene aus "Hate Radio" von Regisseur Milo Rau

Bei den wochenlangen Gewaltakten in Ruanda gegen die Tutsi-Bevölkerung und gemäßigte Hutu wurden in etwa 100 Tagen zwischen 800.000 und eine Million Menschen getötet. Über die Rolle des damaligen Senders „Radio Television Libre des Mille Collines“ (RTLM) hat der Schweizer Regisseur Milo Rau einen Film produziert. Dieser basiert auf einem Theaterstück über den Hass-Sender, das Rau mit Überlebenden des Genozids inszeniert hat. Die Deutsche Welle zeigt eine Aufzeichnung dieser mehrfach ausgezeichneten Theaterinszenierung (Dauer 65 Minuten).

Termin:
Montag, 24. März 2014, 19 Uhr, DW-Funkhaus Bonn.

Im Anschluss an die Vorführung diskutiert Dirke Köpp, Leiterin der DW-Redaktion Französisch für Afrika, mit dem Regisseur über die Rolle von Medien in Konflikten – als Motor des Hasses oder der Versöhnung. Claus Stäcker, Leiter der DW-Afrika-Programme, wird die Gäste begrüßen.
Anmeldung: claudia.fuchs@dw.de, T. 0228-429-2534. Der Eintritt ist frei.

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com