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Bairisch

Gemüt, Gaumen und Grantelei

Selbst wer schon lange im bayerischen Exil lebt und ohne Stolpern den "Oachkatzelschwoaf" über die Lippen bringt, gehört noch längst nicht dazu. Bairisch ist eine Sache des Gemüts … und des Gaumens.

die Beine eines Mannes in Lederhose und Kniestrümpfen

"Als Gott die Welt erschaffen hatte, betrachtete er sein Werk, und es war gut. Bis auf das Alpenvorland. Die saftigen Wiesen, die stillen Seen und die majestätischen Berge schienen ihm allzu makellos. Etwas, beschloss er, sollte die Vollkommenheit stören. Darum setzte Gott die Bayern in die Idylle." Ein Witz von Zuagroasten, die zwischen Hass und Liebe zu den Bayern schwanken.

Was fürs Gemüt
Zuagroaste haben es in Bayern schwer, und oft ärgern sie sich deswegen. Schließlich sind in Bayern die Wolken weißer, und der Himmel ist blauer als sonst wo. Und ausgerechnet die Bayern prägen mit Oktoberfest und Lederhosen in der Welt das Bild der Deutschen. Die Natur bietet glitzernde Seen, saftige Buckelwiesen und viel Alpenglühen.

der Gürtel einer Lederhose

Die Bewohner vertreiben sich die Zeit mit Schuhplatteln, Jodeln und Fingerhakeln. Die Bayern genießen das Leben. Sie lieben die Gemütlichkeit, und sie lieben alles, was rund ist. Rund sind in Bayern die Knödel, die Bäuche der Männer, die weiß-gelben Zwiebeltürme der Dorfkirchen und die Hügel der Voralpen.

Was für den Gaumen
Auch die Schmankerl (Delikatessen) gibt es nur in Bayern: Spanferkeltopf, Lüngerl- und Hirnsuppe, gebackene Kuheuter oder Milz- und Weißwurst. Überhaupt ist die Brotzeit das Wichtigste an der bajuwarischen Freizeit: Ein Wanderweg ohne Wirtshaus ist wie eine Weißwurst ohne Weizenbier.

Die Beine mehrerer Männer in Trachten von hinten

Jede Menge Grantelei
Der Zugroaste schimpft den Bayern gern als bäuerlich, grob und derbe. Wer einmal beim Bäcker Brötchen statt Semmeln bestellt, weiß, was ein bayerischer Grantler ist. Eigentlich eine Seele von Mensch, die aber weiß, wie sie einen das Fürchten lehrt. Da bleibt Zuagroaster eben Zuagroaster.

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