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DW Nachrichten

Geldwechsel - Mitten in der Währungskrise darf Estland den Euro einführen

Die EU-Kommission will ihre Mitgliedsstaaten künftig schärfer kontrollieren. Das sieht ein Gesetzesplan vor, den EU-Währungskommissar Olli Rehn am Morgen in Brüssel vorgestellt hat. Danach sollen die nationalen Regierungen künftig ihre Budget-Entwürfe nach Brüssel schicken, bevor sie von den nationalen Parlamenten abgesegnet werden. Hohe Schulden sollen so vermieden werden. Bislang informieren die Staaten Brüssel erst nach Verabschiedung des Haushalts. Zur Begründung hieß in Brüssel, Estland habe Inflation und Schulden im Griff und erfülle damit alle Beitrittskriterien. Zwar hat die Europäische Zentralbank Vorbehalte gegen einen Beitritt des baltischen Staates. In Brüssel werden die aber nicht geteilt.

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