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Wort der Woche

Geldwäsche

Der Horror: Die Waschmaschine läuft und der 100-Euro-Schein steckt noch in der Hosentasche. Manch einer wäscht sein Geld dennoch gerne – nur anders.

Geld stinkt nicht! Das wusste schon der römische Kaiser Vespasian, als er auf die Benutzung öffentlicher Toiletten eine Steuer erhob. Warum also sollte man Geld waschen? Zum Beispiel, wenn es durch "schmutzige" Geschäfte verdient wurde. Illegal verdientes Geld – etwa aus Drogengeschäften – muss zuerst gewaschen werden, damit es legal ausgegeben werden kann. Über ein ganz normales Geschäft wird das Geld dann als angebliche Einnahme versteuert und wieder als legales Geld in Umlauf gebracht. Das "schmutzige" Geld ist dann gewaschen. Steuergelder allerdings sind immer legal. Vespasian musste also seine Einnahmen nicht waschen – obwohl seine Einnahmequelle, die Toilette, manchen vielleicht "schmutzig" erscheinen mag.

Autorin: Raphaela Häuser

Redaktion: Beatrice Warken

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