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Sport

Geisterspiele in Italien

Fünf Spiele der italienischen Fußball-Serie-A werden am kommenden Wochenende unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Die Stadien entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen.

Leeres Stadion in Catania

Viele Stadien in Italien bleiben leer

Fünf Spiele der italienischen Fußball-Serie-A werden am kommenden Wochenende unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Dies beschloss das Beobachtungszentrum für die Sicherheit der Stadien im italienischen Innenministerium am Donnerstag. "Geisterspiele" werden die Duelle AC Mailand - Livorno Calcio, Chievo Verona - Inter Mailand, AC Florenz - Udinese Calcio, FC Messina - Catania Calcio und Atalanta Bergamo - Lazio Rom sein, weil die Stadien, in denen die Begegnungen stattfinden, den Sicherheitsstandards der Regierung nicht entsprechen. Mit Zuschauern im Stadion werden die Spiele AS Rom - FC Parma, US Palermo - FC Empoli, Cagliari Calcio - AC Siena, FC Turin - Reggina Calcio und Sampdoria - Ascoli ausgetragen.

Gelassenheit in Prag

Der tschechische Nationaltrainer Karel Brückner (Quelle: AP)

Gelassenheit ist Trumpf: Der tschechische Coach Karel Brückner

Nach dem souveränen Länderspielsieg in Belgien (2:0) blickt die tschechische Fußball-Nationalmannschaft gelassen auf den Qualifikations-Hit gegen den WM-Dritten Deutschland. "Wir sind gut vorbereitet für das Spiel gegen die Deutschen", sagte Trainer Karel Brückner im Hinblick auf das Spitzenspiel der Gruppe D am 24. März in Prag und fügte hinzu: "Natürlich ist Deutschland ein anderes Kaliber als Belgien, aber dafür spielen wir dann ja auch zu Hause." Deutschland führt die Qualifikations-Gruppe derzeit aufgrund der besseren Tordifferenz vor den ebenfalls noch ungeschlagenen Tschechen an. Der Sieger der Partie kann auf eine frühzeitige Qualifikation für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz hoffen.

Lehmann: "Rückkehr nach Deutschland möglich"

Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Jens Lehmann kann sich nach Ende seines Vertrages beim FC Arsenal zum Saisonende eine Rückkehr nach Deutschland vorstellen. "Die Bundesliga und Spanien sind Alternativen. Ich spiele, damit ich irgendwo einen neuen Vertrag unterschreiben kann. Einjahresverträge sind ganz gut, weil man sich keine Hänger erlauben darf", sagte der 37-Jährige im Interview mit dem Fachmagazin kicker. Zuletzt hatte Arsenal-Teammanager Arsene Wenger dem Keeper in den ersten Gesprächen über eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages kategorisch nur einen neuen Kontrakt bis 2008 angeboten. Zudem hatte Wenger Lehmann die Erlaubnis erteilt, auf der Suche nach einem längerfristigen Engagement Kontakt zu anderen Klubs aufzunehmen. "Ob ich ein oder zwei Jahre früher oder später gehe, ist egal. Enden wird es irgendwann. Mir gefallen London, Verein, Stadion; aber es gibt noch andere Aspekte. Da habe ich meine Überlegungen nicht abgeschlossen", meinte Lehmann, der seit vier Jahren bei den Gunners zwischen den Pfosten steht.

Real Madrid umsatzstärkster Klub

Real Madrid ist weiter der umsatzstärkste Fußballverein der Welt. Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Rangliste der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hervorgeht, führen die "Königlichen" die Tabelle vor dem Erzrivalen FC Barcelona an. In der Saison 2005/2006 nahm Real insgesamt 292,2 Millionen Euro ein. Unter den Top 20 rangieren auch drei Bundesligisten. Während der FC Bayern München gegenüber der Vorsaison mit einem Umsatz von 204,7 Millionen Euro um einen Rang auf den achten Platz zurückfiel, blieb Schalke 04 an 14. Stelle. Auch Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV ist auf Rang 16 vertreten. Neben den drei Bundesligisten sind in der Rangliste acht englische Klubs, vier Vereine aus der italienischen Serie A, zwei Klubs aus Spanien sowie jeweils ein Vertreter der französischen, portugiesischen und schottischen Liga. Insgesamt erwirtschafteten die 20 umsatzstärksten Klubs der Vorsaison laut der Erhebung einen Gesamtumsatz von fast 3,35 Milliarden Euro und steigerten damit ihre Erlöse um durchschnittlich 9,8 Prozent gegenüber der Vorsaison.

Riquelme in die argentinische Heimat ausgeliehen

Der bei seinem spanischen Verein FC Villarreal geschasste argentinische Fußballstar Juan Román Riquelme kehrt bis zum Ende der Saison in seine Heimat zurück. Der 28-Jährige werde auf Leihbasis bis Juni zu seinem einstigen Klub Boca Juniors wechseln, meldeten spanische Medien am Donnerstag. Nach Angaben von Mauricio Macri, Präsident des argentinischen Traditionsvereins, wird Riquelme rund 1,5 Millionen Euro für das viermonatige Gastspiel verdienen. Beim FC Villarreal war Riquelme in Ungnade gefallen. Trainer Manuel Luis Pellegrini warf den Regisseur wegen mangelnden Engagements aus dem Kader.