Geiselnahme in US-Veteranenheim endet tödlich | Aktuell Amerika | DW | 10.03.2018
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USA

Geiselnahme in US-Veteranenheim endet tödlich

In Kalifornien hat ein Mann drei Frauen als Geiseln genommen und getötet. Auch der mutmaßliche Täter ist tot aufgefunden worden. Der Schütze überfiel ein Heim, in dem vor allem ältere Kriegsveteranen leben.

Im kalifornischen Yountville seien drei Frauen und der mutmaßliche Täter tot aufgefunden worden, sagte Chris Childs von der örtlichen Polizei Reportern. Es bestehe keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit. Der genaue Hergang war zunächst nicht bekannt. Laut Polizei seien allerdings viele Schüsse gewechselt worden. 

Schütze war Mitglied des "Pathway-Programms"

Laut einem Bericht des "Napa Valley Register" handelt es sich bei dem Schützen um ein Mitglied des "Pathway"-Programms, das Kriegsveteranen beim Umgang mit posttraumatischen Belastungsstörungen hilft. Der 36-Jährige sei kürzlich aus der Behandlung entlassen worden. Bei den drei Geiseln handelt es sich nach Angaben des kalifornischen Senators Bill Dodd um Mitarbeiter des Programms. Der Zeitung zufolge war der Mann in Schwarz gekleidet und trug Schutzkleidung, als er das Heim überfiel. Die Polizei hatte vergeblich versucht, mit ihm zu verhandeln.

Größtes Veteranenheim der USA

Das Heim "Veterans Home of California" liegt rund anderthalb Autostunden nordöstlich von San Francisco. Es ist das größte Veteranenheim in den USA.

Das Veteranenheim im kalifornischen Yountville (picture-alliance)

Das Veteranenheim im kalifornischen Yountville

Dort leben eigenen Angaben zufolge rund 1100 ältere oder behinderte Frauen und Männer, die unter anderem im Zweiten Weltkrieg, im Vietnamkrieg und im Irak im Einsatz waren. Die weiträumige Anlage im Napa Valley ist mehr als 130 Jahre alt.

jmw/pg (dpa, afp)

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