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Fit & gesund

Geheilt - wie ein Schlüsselbeinbruch behandelt wird

Das Schlüsselbein ist ein Knochen des Schultergürtels, der den Schultergürtel mit dem Rumpf verbindet. Ein Schlüsselbeinbruch ist einer der am häufigsten vorkommenden Knochenbrüche überhaupt.

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Der auch Klavicula genannte Knochen zwischen Brustbein und Schulter bricht meist bei Stürzen, Unfällen und stumpfer Gewalteinwirkung, etwa einem Zusammenprall beim Sport. Skifahren und Radfahren sind Sportarten, bei denen das Risiko besonders hoch ist. Indizien für einen Bruch: Starke Schmerzen, besonders dann, wenn der Verletzte versucht, den Arm oder die Schulter zu bewegen. Die betroffene Stelle schwillt an und kann sich bläulich verfärben. Meist verheilt der Bruch von selbst, wenn es ruhig gehalten wird, etwa mit einem so genannten Rucksackverband. Er soll die Schulter tagsüber nach hinten ziehen und den zur Körpermitte gerichteten Teil der Klavikula nach unten zurückdrücken. So wächst das Schlüsselbein gerade zusammen. Dieser Prozess dauert zwischen vier und sechs Wochen. Wenn das nicht reicht, wird das Schlüsselbein mit einer Platte stabilisiert, damit es richtig zusammenwächst. Sie wird nach einigen Monaten wieder herausoperiert.