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Aktuell Nahost

Gefechte in Damaskus wieder aufgeflammt

Rebellen nehmen in den Vororten von Damaskus einen neuen Anlauf, um auf die Machtzentren des Assad-Regimes vorzurücken. Aus dem zentralsyrischen Palmyra wird ein schwerer Anschlag auf einen Geheimdienstkomplex gemeldet.

Mehrere Gruppierungen der Aufständischen hatten aufgerufen, aus den Stützpunkten im Umland in die syrische Hauptstadt vorzudringen. Nach einer Phase relativer Ruhe flammten die Gefechte zwischen Rebellen und Regierungseinheiten in Damaskus wieder auf. Oppositionelle sprachen von den schwersten Kämpfen in den Außenbezirken seit Wochen.

Die staatlichen Medien meldeten, in den Vorstädten Harasta, Sbeineh und Dschober verfolgten Einheiten des Präsidenten Baschar al-Assad die Aufständischen. Anwohner berichteten von Explosionen im Norden und Osten der Stadt. Auch Exil-Oppositionelle meldeten, an den Rändern der Hauptstadt hätten Assad-Truppen eine Gegenoffensive begonnen, um dort die Hochburgen des Widerstands zu stürmen.     

Syrische Regierungssoldaten tasten sich Haus um Haus, Straße um Straße vor (foto: EPA/dpa)

Syrische Regierungssoldaten tasten sich Haus um Haus, Straße um Straße vor

Regimegegner verübten in der Stadt Palmyra in der Provinz Homs einen schweren Anschlag auf einen Gebäudekomplex, in dem der militärische Geheimdienst und die Staatssicherheit untergebracht sind. Laut Angaben aus oppositionellen Kreisen sollen dabei mindestens zwölf Angehörige der Sicherheitskräfte und Assad-treuer Milizen getötet worden sein. In widersprüchlichen Berichten ist von einem oder zwei Selbstmordattentätern die Rede.   

Und noch ein Appell

Die Staats- und Regierungschefs islamischer Staaten (OIC) forderten bei ihrem Treffen in Kairo die Assad-Regierung auf, mit der Opposition einen Dialog aufzunehmen. Der gastgebende ägyptische Präsident Mohammed Mursi rief die oppositionellen Gruppen in Syrien auf, an einem Strang zu ziehen und sich unter dem Dach der Syrischen Nationalen Koalition zu vereinen. 

SC/kle (AP, rtre, afp, dpa)