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Wissen & Umwelt

Gefahr Weltraumschrott

In der Erdumlaufbahn auffindbare Objekte

Wie ein Bienenschwarm umkreisen Trümmerteile die Erde

Die europäische Weltraumbehörde ESA will schon in einigen Jahren den Weltraumschrott selbst überwachen. Das scheint entschieden zu sein, nachdem in der vergangenen Woche über Sibirien zwei Satelliten aus Russland und den USA kollidiert waren und für einen gehörigen Schrecken bei der ESA sorgten. Denn der Satelliten-Zusammenstoß hätte leicht auch zur Gefahr für ESA-Satelliten werden können, die auf derselben Höhe fliegen.

Um in Zukunft solche Kollisionen zu vermeiden, seien präzisere Daten nötig, sagt die ESA. Dazu kommt, dass immer mehr Weltraumschrott durchs All trudelt. Die US-Weltraumbeobachtung registrierte etwa 13.000 Trümmerteile - die ESA schätzt, dass es mehrere Hunderttausend sind. Bereits der Aufprall eines Cent großen Stückes könnte einen Satelliten schwer beschädigen und dessen Mission beenden. Zwar können die Satelliten ausweichen, sie brauchen dafür aber präzise Daten, die es für kleine Schrottteile nicht gibt. Während die meisten Teile aus dem All beim Eintritt in die Atmosphäre verglühen, könnten bei größeren und massiven Objekten Teile auch auf die Erde fallen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich Menschen oder Gebäude von herab fallendem Weltraummüll getroffen werden, sei sehr gering, beruhigt die ESA.

DPA/ESA