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Aktuell Nahost

Gefährliche UN-Mission in Syrien

In Syrien sind UN-Beobachter wieder in eine gefährliche Situation geraten. Als ihr Konvoi durch Chan Scheichun fuhr, fielen Schüsse. Mindestens 21 Menschen sollen in dem Ort in der Provinz Idlib getötet worden sein.

Agenturberichten zufolge ereignete sich der Zwischenfall mit den unbewaffneten UN-Beobachtern, als Trauernde einen getöteten Regime-Gegner zu Grabe tragen wollten. Sicherheitskräfte hätten dort das Feuer auf die Menschenmenge eröffnet, heißt es. Nach Schilderungen der Opposition seien dabei mindestens 21 Menschen getötet worden. In anderen Berichten ist sogar von 50 Toten die Rede. Überprüft werden können diese Angaben nicht.

Fahrzeuge wurden beschädigt

Ein Sprecher der Vereinten Nationen erklärte, die Beobachter seien unverletzt geblieben. Allerdings seien drei der Fahrzeuge beschädigt worden. Es heißt, dass die Wagen aus dem UN-Konvoi von Schüssen getroffen worden seien. Regimegegner sollen die Fahrzeuge begleitet haben. Als die Schüsse fielen, seien viele Zivilisten in Panik geflohen.

UN-Beobachter in Syrien ( Foto: AP)

Die Beobachter der Vereinten Nationen in Syrien sind unbewaffnet

Die Beobachter sollen eigentlich die Einhaltung des Waffenstillstands zwischen den Sicherheitskräften von Präsident Baschar al-Assad und den Aufständischen überwachen. Doch dieser Waffenstillstand hat sich in den vergangenen Wochen als äußerst brüchig erwiesen. Das Weiße Haus zeigte sich nach dem Zwischenfall mit den UN-Beobachtern tief besorgt über die Eskalation der Gewalt.

ml/hp (dpa, rtr, afp)