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Katastrophen

Gedenken an Tsunami-Opfer

In zahlreichen Ländern rund um den Indischen Ozean haben am zweiten Weihnachtstag Gedenkfeiern für die Opfer des Tsunamis vor zwölf Jahren stattgefunden. Mehr als 200.000 Menschen waren bei der Flut umgekommen.

Indische Frauen beten am Strand für die Opfer der Flutwelle (Getty Images/AFP/Strdel)

Indische Frauen beten am Strand für die Opfer der Flutwelle

Bei der Katastrophe wurden 14 Länder von bis zu 20 Meter hohen Wellen getroffen. Ausgelöst wurde die Flutwelle durch ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der indonesischen Insel Sumatra. Besonders schwer traf es die dortige Provinz Aceh. Dort gedachten die Menschen nun der Opfer. Sie streuten Blumen auf die vielen Massengräber. Überlebende versammelten sich anschließend zum Gebet in einer der wenigen Moscheen an der Küste, die von dem Tsunami nicht zerstört wurden.

Die indonesische Provinz Banda Aceh nach dem Tsunami (Getty Images/D. Ardian)

Die indonesische Provinz Banda Aceh nach dem Tsunami

Anfang Dezember war die Provinz Aceh erneut von einem Beben der Stärke 6,5 erschüttert worden. Dabei wurden mehr als hundert Menschen getötet, fast 84.000 weitere wurden obdachlos.

Tränen der Trauer bei dieser indonesischen Frau zwölf Jahre nach der Katastrophe (Getty Images/AFP/C. Mahyuddin)

Tränen der Trauer bei dieser indonesischen Frau zwölf Jahre nach der Katastrophe

Indonesien war auch das Land, das am meisten unter der Flutwelle gelitten hat. Allein dort starben rund 170.000 Menschen durch die Flutwellen. Auch die Küstenprovinzen in Thailand, Indien und Sri Lanka waren betroffen. In dem Inselstaat organisierte die Regierung zahlreiche Trauerfeiern - ebenso wie die buddhistischen, hinduistischen und christlichen Kirchen des Landes. Eine der größten Veranstaltungen fand in Peraliya statt, rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo. Hier wurde 2004 ein Zug vom Tsunami getroffen und aus den Schienen gerissen, 1270 Menschen starben.

Große Zerstörungen auch auf der Insel Phi Phi Island in Thailand (Getty Images/AFP/P. Kittiwongsakul)

Große Zerstörungen auch auf der Insel Phi Phi Island in Thailand

In Thailand gab es die größten Veranstaltungen in den sechs Provinzen, die von den Riesenwellen getroffen wurden. Sie standen unter dem Motto: "Für eine nachhaltige Entwicklung." Thailand hat nach dem Tsumani reagiert und mehr als 100 Warntürme entlang seiner Küsten aufgestellt. In den gefährdeten Provinzen finden regelmäßig Katastrophenschutzübungen statt.

Nach dem Tsunami ist das ehemals exklusive Ferien-Resort bei Khao Lak in Thailand völlig verwüstet (picture alliance/epa/R. Yongrit)

Nach dem Tsunami ist das ehemals exklusive Ferien-Resort bei Khao Lak in Thailand völlig verwüstet

Bis heute sind in Thailand etwa 400 Opfer immer noch nicht identifiziert. Seit der Katastrophe hätten die Behörden zwischen 4000 und 5000 Verwandte kontaktier, erklärte die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

cgn/gri (afp, dpa, rtr)

 

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