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Podcast Wirtschaft

Gedankenspiele und Mega-Fusion (29.10.2012)

Kommt der nächste Schuldenschnitt für Griechenland? +++ Bertelsmann und Pearson arbeiten am weltweit größten Verlagshaus +++ Deutschland buhlt um Fachkräfte +++

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (29.10.2012)

Bereits im Frühjahr dieses Jahres haben private Gläubiger dem hochverschuldeten Griechenland einen Teil der Schulden erlassen. Dieser Schritt könnte sich nach Medienberichten nun wiederholen. Demnach sehen die Finanzkontrolleure der Troika nur in einem erneuten Schuldenschnitt eine Chance für das angeschlagene Griechenland. Diesmal sollen aber vor allem die Euro-Länder und damit die Steuerzahler zur Kasse gebeten werden. Für den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble kommt diese Diskussion allerdings viel zu früh.

Grund zur Freude

Doch für den deutschen Finanzminister gibt es auch angenehme Nachrichten. Gemeinsam mit seinem irischen Amtskollegen sprach Schäuble über die Situation in Irland. Und hier gibt es Gutes zu berichten - so zumindest sehen es die Finanzkontrolleure der Troika. Irlands Sparprogramm würde zwei Jahre nach Beginn des milliardenschweren Rettungsprogramms greifen - allerdings mit kleinen Schönheitsfehlern.

Mega-Fusion

Der deutsche Medienriese Bertelsmann und das britische Verlagshaus Pearson wollen den größten Verlag der Welt schaffen. Dafür sollen die Verlagstöchter der beiden Konzerne in einem neuen Unternehmen aufgehen. Aus Random House, dem Verlagshaus von Bertelsmann und Penguin, dem britischen Pendant von Pearson, soll Penguin Random House werden. Damit wollen die beiden Konzerne Geld sparen und so mit geballter Kraft Fuß auf dem Markt mit elektronischen Büchern fassen. Denn dort baut der Konkurrent Amazon zunehmend seine vorherrschende Stellung aus.

Auf der Suche

Die junge Bevölkerung in vielen Schwellenländern ist zunehmend besser ausgebildet. Und das gerade in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, also Fachbereichen, in denen Deutschland der Nachwuchs ausgeht. Die Bundesregierung wirbt deshalb auf einer Internet-Plattform gezielt diese Fachkräfte an.

Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin

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