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Ostmitteleuropa

Gebührenpflichtiges Studium in der Slowakei

Bratislava, 10.2.2004, RADIO SLOWAKEI, deutsch

Die slowakische Regierung hat die Einführung der Studiengebühren gebilligt. In diesem Zusammenhang verabschiedete sie den Gesetzentwurf über Studienkredite, in dem auch die Höhe der Studiengebühren, das System der Stipendien und die Tätigkeit des sog. Studenten-Anleihefonds geregelt wird. Ab nächstem Studienjahr sollten sich die Hochschulstudenten mit 5 bis 30 Prozent an den Studienkosten beteiligen. Die Studiengebühren erreichen somit 3600 bis 22 000 SKK (umgerechnet 90 bis 550 Euro – MD). Die konkrete Höhe bestimmen die Schulen selbst. Ein Viertel von den Gebühren müssen die Hochschulen für Stipendienauszahlung verwenden.

Das neue Gesetz ändert auch das System der Studienkredite. Ein Kredit kann jeder Student, abgesehen davon ob er in der Slowakei oder im Ausland studiert, erhalten. Schulminister Martin Fronc gemeinsam mit Finanzminister Ivan Miklos, die das Gesetz der Regierung unterbreiten, meinen, dass das durch Kredite finanziertes Hochschulstudium zu dessen höheren Qualität beitragen wird. Die Studenten selbst sollen größere Verantwortung tragen. Der Studenten-Anleihefonds soll ein staatlicher Fonds werden. Die Aufsicht wird das Schulministerium sowie der Studentenrat übernehmen. (fp)

  • Datum 11.02.2004
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