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Wirtschaft

Gazprom will Nabucco verhindern

Der russische Gaskonzern Gazprom will einem Zeitungsbericht zufolge die von mehreren europäischen Energiekonzernen initiierte Nabucco-Pipeline verhindern. Gazprom-Vizechef Alexander Medwedjew habe den Essener RWE-Konzern eingeladen, sich am Nabucco-Konkurrenzprojekt South Stream zu beteiligen, berichtet das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf Verhandlungskreise. South Stream ist ein Projekt, das im Wesentlichen von Gazprom und dem italienischen Energiekonzern ENI vorangetrieben wird. Nabucco soll Gas aus Ländern wie Turkmenistan und Aserbaidschan nach Westeuropa bringen und somit die Abhängigkeit von russischem Gas verringern. Ein Viertel des in Europa verbrauchten Erdgases kommt aus Russland, in Deutschland ist es mehr als ein Drittel.