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Gauck in Japan

Gauck trifft in Japan Kaiser Akihito

Bundespräsident Joachim Gauck ist am zweiten Tag seines Besuchs in Tokio mit dem japanischen Kaiserpaar zusammengetroffen. Dabei blieb es nicht allein bei Höflichkeiten.

Das Gespräch sei in ungezwungener und freundschaftlicher Atmosphäre verlaufen, hieß es anschließend. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt war Bundespräsident Joachim Gauck von Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko in deren Residenz in Tokio empfangen worden. Gesprochen wurde unter anderem über die deutsche Geschichte und das Verhältnis beider Länder zum Begriff der Nation. Aber auch aktuelle regionalpolitische Fragen wurden diskutiert.

Japan Shinzo Abe empfängt Joachim Gauck in Tokio (picture-alliance/dpa/T. Hanai)

Wertepartner in Ostasien: Bundespräsident Joachim Gauck und Japans Regierungschef Shinzo Abe

Und immer wieder Trump

Bei den Gesprächen, die Gauck am Montag mit Ministerpräsident Shinzo Abe und am Dienstag mit Unterhauspräsident Tadamori Oshima geführt hatte, ging es immer wieder auch um die internationale Lage nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump in den USA.

Abe fliegt am Donnerstag zu einem ersten Treffen mit Trump nach New York.

Japan und Deutschland sollen mehr Verantwortung übernehmen

Nach seinem Treffen mit Abe hatte Gauck zu mehr internationalem Engagement Japans und Deutschlands aufgerufen: "Beide Länder stehen aufgrund ihrer ökonomischen, politischen und rechtlichen Stabilität in der Verpflichtung, mehr Verantwortung zu übernehmen", betonte Gauck. Dabei würdigte er das Engagement der Japaner im Rahmen der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen sowie den finanziellen Beitrag Tokios zur Eindämmung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten.

Gauck bleibt bis Freitag in Japan. Neben der Hauptstadt Tokio besucht er auch die Kaiserstadt Kyoto sowie Nagasaki.

uh/qu (dpa)