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Aktuell Afrika

Gauck gedenkt der Terroropfer im Bardo-Museum

Zum Abschluss seines Besuchs in Tunesien hat Bundespräsident Gauck der Opfer des Terroranschlags vom März gedacht. Der Regierung in Tunis versprach er Unterstützung im Kampf gegen Islamisten.

Bei dem Anschlag der Terrormiliz Islamischer Staat waren am 18. März auf dem Gelände des tunesischen Nationalmuseums mehr als 20 Menschen getötet worden. Der Bundespräsident verharrte kurz an einer Gedenktafel in der Altstadt von Tunis, die an die Toten des Attentats erinnert.

Hilfe beim Aufbau von Polizei und Nationalgarde

Der tunesischen Regierung hatte er bereits im Verlauf seines dreitägigen Aufenthalts Unterstützung beim Kampf gegen den Terrorismus zugesagt. Demnach will Deutschland beim Aufbau effektiver Strukturen bei Polizei und Nationalgarde helfen. Es sei im Interesse von Deutschen, Italienern und Franzosen, wenn Tunesien den Terroristen verstärkt entgegentritt und die Grenzen des Landes besser kontrolliert, hatte Gauck am Montagabend hervorgehoben.

Nächste Station: Malta

Inzwischen ist Gauck nach Malta weitergereist. Dort geht es vor allem um die Flüchtlingsproblematik in Europa nach den Tragödien mit vielen hundert Toten im Mittelmeer. In der Hauptstadt Valletta will Gauck am Donnerstag ein Flüchtlingslager besuchen.

uh/gri (dpa)

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