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Wissen & Umwelt

Galapagos-Inseln sind nicht länger bedrohtes Welterbe

Zwei Meerechsen auf den Galapagos-Inseln (Foto: dpa)

Vor drei Jahren waren die Galapagos-Inseln mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, von der UNESCO für gefährdet erklärt worden. Wachsende Touristenströme und illegale Siedler vom Festland beeinträchtigten die sensible Umwelt auf dem Archipel rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors. Mit der steigenden Zahl von Menschen stieg auch die Gefahr, dass fremde Tier- und Pflanzenarten eingeschleppt wurden und das sehr fragile ökologische Gleichgewicht auf den Inseln aus der Balance brachten.

Als Gegenmaßnahme hatte die Regierung in Quito die zwangsweise Rücksiedlung von illegalen Bewohnern der Inseln zum Festland angeordnet. Dies scheint nach Ansicht des Welterbekomitees der UNESCO gefruchtet zu haben. Ecuador habe wichtige Fortschritte zur Erhaltung des Naturgebietes gemacht. Deshalb strich die UNESCO die Inseln nun von ihrer Roten Liste. (az/ht/dpa/kna)