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Lehrerporträts

Gabriella aus Ungarn

Deutsch zu unterrichten, hat Gabriella eine neue Welt eröffnet und viele neue Freunde beschert. Nicht nur ihretwegen, sondern auch wegen der Brotsorten und des Käsekuchens kommt sie regelmäßig nach Deutschland.

Name: Gabriella

Land: Ungarn

Geburtsjahr: 1973

Beruf: Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache an einem Gymnasium in Pécs

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Die Genauigkeit. Aber auch, dass Deutsch mir eine neue Welt eröffnet hat. Ich habe bei zahlreichen Deutschlandbesuchen nicht nur neue Freunde gewonnen, sondern auch meinen persönlichen Horizont, die Sicht auf die Welt, erweitert.

Das ist typisch deutsch für mich:
Dass Deutsche – im Gegensatz zu uns Ungarn – eher einen kühlen Kopf bewahren. In Diskussionen bringen sie Dinge auf den Punkt, argumentieren sachlich und konstruktiv, hören zuund bilden erst am Ende ihre Meinung. Wir sind da viel emotionaler. Ich finde es gut, dass wir da manchmal „heruntergeholt“ werden.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
Es gibt unzählige Lieblingsregionen und -städte: Der Norden mit Hamburg und anderen Städten gefällt mir, aber auch Freiburg, Stuttgart, Leipzig. Auch im niedersächsischen Damme fühle ich mich wohl, weil dort unsere deutsche Partnerschule für das Schüleraustauschprogramm liegt.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Die unzähligen Brotsorten – und Käsekuchen. Den kann man wirklich nur in Deutschland bekommen. Wenn ich ihn bei uns backen möchte, bekomme ich ihn nicht hin, auch weil wir eine ganz andere Quarksorte haben.

Mein deutsches Lieblingswort:
Das verändert sich. Momentan finde ich „Gedanke“ toll – und das nicht nur, weil man sich zurzeit viele Gedanken über die politischen Veränderungen in Ungarn machen muss.

Mein deutsches Lieblingsbuch:
Da ich viel lese, gibt es mehrere Lieblingsbücher. Besonders gern habe ich aber die Bücher von Janosch. Er drückt mit wenigen Worten so viele Gefühle aus, unterstützt von den wunderbaren eigenen Zeichnungen.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Im Prinzip all das, was es im Ungarischen nicht oder nicht in der Form wie im Deutschen gibt: die Artikel, Kasus, das Passiv, die Satzstellungen.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Wenn ich feststelle, dass sich meine Schülerinnen und Schüler durch die Fremdsprache selbst besser kennenlernen. Aber auch, wenn ich merke, dass sie sich bei den Austauschprogrammen erfolgreich verständigen können.

Audio und Video zum Thema