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Aktuell Welt

G7 sagen Müll im Meer den Kampf an

Beim G7-Gipfel hoch in den bayerischen Bergen war auch der Meeresschutz ein Thema. Das Beispiel Haiti zeigt, wie wichtig der Kampf gegen die Vermüllung der Ozeane ist.

In der Abschlusserklärung ihres Gipfels im oberbayerischen Schloss Elmau vereinbarten die G7-Staaten "noch wirksamer und intensiver an der Bekämpfung der Meeresvermüllung" zu arbeiten. Beschlossen wurde ein Aktionsplan, der Müllvermeidung und die Säuberung der Meere von Abfällen zum Ziel hat. Umweltverbände kritisierten, es fehle eine strenge Verpflichtung zur Müllvermeidung.

Die G7 sprachen sich zudem für ein internationales Regelwerk für den Abbau von Rohstoffen in den empfindlichen Tiefseeregionen aus. Dort locken unter anderem Nickel, Kupfer und Platin, die wichtig für die Hightech-Industrie sind.

Umweltschützer fürchten, dass ein flächendeckender Tiefseebergbau irreparable Schäden am Grund der Ozeane anrichten könnte. Der Inselstaat Japan will das Thema Meereschutz während seiner G7-Präsidentschaft im nächsten Jahr fortführen.

wl/haz (afp)