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Ressourcen

G20-Agrarminister für sparsamere Nutzung von Wasser

Die Ernährungssicherung der wachsenden Weltbevölkerung war Thema eines G20-Treffens der Agrarminister in Berlin. Dabei ging es auch um das Thema Wasser.

Landwirt in Indien (DW/M. Krishnan)

Auch die Landwirtschaft in Indien benötigt viel Wasser

Die großen Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen einen sparsameren Umgang mit knappen Wasservorkommen voranbringen. Das beschlossen sie bei einem Treffen in Berlin. Die Landwirtschaft müsse noch produktiver und verantwortungsvoller mit Ressourcen umgehen, sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt nach dem Treffen.

Die Landwirtschaft benötigt schon heute global etwa 70 Prozent des Süßwassers, hieß es. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wird mit wachsender Weltbevölkerung der globale Bedarf an Agrarprodukten bis zum Jahr 2050 um bis zu 70 Prozent steigen. Entsprechend wird sich auch der Wasserbedarf erhöhen. Wasser wird damit zu einem immer knapperen Gut.

Mehr Lebensmittel mit weniger Wasser produzieren

Schmidt hatte bereits zum Auftakt der deutschen G20-Präsidentschaft im Dezember die Strategie einer effizienteren Produktion verteidigt: „Die Landwirtschaft steht vor der Aufgabe, mehr Lebensmittel mit weniger Wasser zu produzieren. Dazu bedarf es intelligenter Lösungen, und die können wir nur gemeinsam in der Weltgemeinschaft erarbeiten. Mein Ziel ist es, mit den Agrarministern der 20 großen Wirtschaftsnationen auf breiter internationaler Ebene gangbare Wege zu erarbeiten."

Die Konferenz am Rande der Agrarmesse Grüne Woche ist das erste Ministertreffen unter der deutschen Präsidentschaft bei der Gruppe der großen Industrie- und Schwellenländer in diesem Jahr.

hf/uh (rtr, dpa)