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DokFilm

Günther Uecker: Kraftmensch und Poet

Günther Uecker schafft aus unkonventionellen Materialien poetische Kunstwerke. Als Botschafter des Friedens will Uecker Ängste nehmen und Zeichen setzen, wo die Sprache versagt. Seine Arbeit ist reich, lebendig und vielfältig.

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Günther Ueckers Werk ist reich, lebendig, vielfältig und reicht vom "Terror-Orchester" bis zur kinetischen Lichtkunst, von der meditativen Sandspirale bis zum politischen Manifest. Mit Kunst will den Schrecken bannen, will Zeichen setzen, wo die Sprache versagt. Etwa mit Menschenrechtsmanifestationen gegen die verstockte Kulturbürokratie in China. Oder mit "Aschebildern" als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Geboren ist Uecker 1930 in Vorpommern, nach dem Aufstand vom 17. Juni 1953 ist er aus der DDR an den Rhein geflüchtet - und geblieben. Er gehört zu den Avantgardisten der Stunde Null, ab 1961 zur Künstlergruppe Zero, die einen Neuanfang in der Kunst wollte. Er sucht den Kontakt zu anderen Kulturen, bereist Krisenregionen, stellt in Diktaturen und totalitären Staaten aus.