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Bundesliga

Götze-Comeback erst nächste Saison

Der BVB gibt erstmals einen Stand der Behandlung des an einer Stoffwechselstörung erkrankten Mario Götze bekannt. Zwar schlägt die Therapie an, doch ist an eine schnelle Rückkehr des Weltmeisters nicht zu denken.

Mario Götze wird frühestens Anfang der kommenden Saison wieder für den BVB Fußball spielen. Diese Mitteilung des Bundesligisten kommt angesichts der Stoffwechselerkrankung, an der der WM-Siegtorschütze von 2014 leidet, zwar nicht unerwartet, doch gibt sie erstmals seit Bekanntwerden der Erkrankung offiziell den aktuellen Gesundheitszustand Götzes preis. Auf die Behandlung seiner Stoffwechselstörung spricht der 24-Jährige offenbar positiv an.

Allerdings enthält die Mitteilung auch eine andere Komponente: "Das sportlich übergeordnete Ziel für den Spieler ist die volle Einsatzfähigkeit bis zum Beginn der nächsten Saison", teilte der Verein mit. Die Spielzeit 2017/18 beginnt am 18. August - bis dahin sind es noch fünf Monate. Die Vorbereitung, die Götze zur Erlangung von Match-Fitness absolvieren müsste, beginnt Anfang Juli.

Derzeit befindet sich Mario Götze in der Rehabilitation, laut Verein könnte er "im Frühsommer", einen weiteren positiven Behandlungsverlauf vorausgesetzt, "wieder mit dem leistungsorientierten Training beginnen". Bis dahin absolviert er lediglich ein sehr dosiertes Programm.

"Keine kurzfristige Angelegenheit"

Im Februar war bekannt geworden, dass der Offensivspieler an einer Stoffwechselstörung leidet. Der BVB nahm ihn daraufhin für unbestimmte Zeit aus dem Training. Seitdem war von ihm nichts mehr zu hören, bis auf den Satz: "Ich befinde mich gerade in Behandlung und setze alles daran, so schnell wie möglich wieder ins Training einsteigen und meiner Mannschaft dabei helfen zu können, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen."

Der Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte zuvor schon erklärt, Götzes Genesung werde sicher "keine kurzfristige Angelegenheit". Dem fügte er am Mittwochmittag hinzu: "Der BVB wünscht Mario Götze auch im Namen seiner zehn Millionen Fans eine schnelle Gesundung."

asz/sn (sid)

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