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Wissen & Umwelt

Göttinger Forscher entwickeln lernenden Roboter

Laufroboter (Universität Göttingen)

Das Ding sieht aus wie eine Mischung aus Riesen-Marienkäferlarve und Skorpion und wirkt ein bisschen unheimlich, wenn es sich auf einen zubewegt. Göttinger Forscher haben es entwickelt und nennen es lapidar einen Laufroboter. Doch dieser Geselle soll jede Menge können: Er beherrscht es, flexibel zwischen verschiedenen Gangarten hin- und herzuschalten, er kann schnell krabbeln, langsam schleichen oder Hindernisse überqueren.

Das Neue ist: All diese unterschiedlichen Bewegungen werden von einem einzigen zentralen Schaltnetzwerk erzeugt. Der Roboter, so die Forscher, könne damit einfache Dinge selbst erlernen. Die neue Technik wird in der Fachzeitschrift "Nature Physics" – zunächst online vorgestellt.

An dem Roboter haben Experten des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, des Bernstein Zentrums für Computional Neuroscience und der Universität Göttingen mitgearbeitet. Mittelfristiges Ziel der Forscher ist es, einen Roboter zu bauen, der unabhängig von direkter menschlicher Kontrolle funktioniert.

Schauen sie sich die Videos dieses krabbelnden Insekten-ähnlichen Roboter-Wesens an. Sie werden staunen!

Autorin: Judith Hartl (Uni Göttingen/idw)
Redaktion: Wim Abbink

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