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Sport

Görges im Achtelfinale von Melbourne

Julia Görges steht zum dritten Mal in ihrer Tennis-Karriere im Achtelfinale der Australian Open. Für Carina Witthöft ist das Turnier hingegen beendet. Und auch Mitfavorit Roger Federer sagt Melbourne Adieu.

Die 26 Jahre alte Julia Görges entschied ihre Drittrunden-Partie bei den Australian Open gegen die tschechische Qualifikantin Lucie Hradecka nach einer nervenstarken Vorstellung mit 7:6 (8:6) und 7:5 für sich. Hradecka hatte in der ersten Runde mit dem Sieg gegen die frühere Weltranglisten-Erste Ana Ivanovic aus Serbien für Aufsehen gesorgt. "Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich freue mich, dass ich es geschafft habe", sagte die 73. der Weltrangliste nach den 100 wechselhaften Minuten auf dem Centre Court in Melbourne. "Spielerisch, aber vor allem mental war das eine Top-Leistung", kommentierte Bundestrainerin Barbara Rittner die Vorstellung ihrer Fed-Cup-Spielerin. Im Achtelfinale trifft Görges am Sonntag auf die an Nummer zehn gesetzte Russin Jekaterina Makarowa. Görges hat bisher noch nie den Sprung ins Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers geschafft.

Aus für Witthöft

Hingegen hat die deutsche Nachwuchsspielerin Karina Witthöft den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Die 104. der Weltranglisten-104. in ihrem ersten Drittrunden-Match bei einem Grand-Slam-Turnier der Rumänin Irina-Camelia Begu mit 4:6 und 4:6. Die 19-Jährige leistete sich 36 unerzwungene Fehler und konnte nur drei von insgesamt neun Breakchancen nutzen. Bei den Männern hat

Benjamin Becker

als letzter noch im Turnier verbliebener deutscher Profi am Samstag die Chance, ins Achtelfinale einzuziehen.

Roger Federer mit gesenktem Kopf. Foto: Getty Images

Roger Federer verabschiedet sich von den Australian Open so früh wie seit 2001 nicht mehr

Federer macht zu viele Fehler

Eine böse Überraschung erlebte Roger Federer: Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz verlor in der dritten Runde überraschend gegen den Italiener Andreas Seppi in vier Sätzen mit 4:6, 6:7 (5:7), 6:4 und 6:7 (5:7). "Natürlich schmerzt das und ist enttäuschend. Ich habe einfach nicht mein bestes Tennis spielen können", sagte Federer, dem 55 unerzwungene Fehler unterliefen. Der 33-Jährige hatte eigentlich in Melbourne seinen fünften Australian-Open-Sieg holen und seine Grand-Slam-Ausbeute auf 18 Titel aufstocken wollen.

wl/pg (dpa, sid)

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