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Geschichte

Funkhaus, Literaturpreis und eigene TV-Programme

Mit einem Literaturpreis für Hörspiel und Funkerzählungen profiliert sich die Deutsche Welle als Kulturträger. Fernsehprogramme werden jetzt auch im eigenen Namen produziert.

Das neue Funkhaus der Deutschen Welle in Köln

Das neue Funkhaus der Deutschen Welle in Köln

1980 / Funkhaus Köln

Am 18. Oktober wird die erste Sendung aus dem neuen Funkhaus am Raderberggürtel gefahren. 1974 war in Anwesenheit von Bundespräsident Gustav Heinemann der Grundstein für die gemeinsame Funkhausanlage von DW und Deutschlandfunk gelegt worden. Der Umzug in das neue Domizil beendete ein fast zwanzigjähriges Provisorium, in dem die DW in mehreren Gebäuden in Köln untergebracht war. 2003 endet die Kölner Ära: Aus dem asbestbelasteten Funkhaus zieht der Sender rheinaufwärts nach Bonn in den sogenannten Schürmannbau, einst gedacht als Bürogebäude für die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

1985 / TV-Programme

Die DW produziert jetzt auch Fernsehprogramme im eigenen Namen – zunächst vorwiegend für Nordamerika, später, nach den politischen Veränderungen, auch für Osteuropa und Gebiete der ehemaligen Sowjetunion.

1985 / Literaturpreis

Preisverleihung mit Lew Kopelev auf der Frankfurter Buchmesse, DW-Literaturpreis für die Sowjetunion, 1991

Eva Lisina und Olga Kowbasjuk erhalten den Literaturpreis im Beisein des russischen Germanisten und Schriftstellers Lew Kopelev.

Mit einem Literaturpreis für Autorinnen und Autoren aus den Zielgebieten profiliert sich die DW als Kulturträger. Im Oktober wird er zum ersten Mal vergeben. Preisträger sind Kalu Okpi aus Nigeria und El Mahadi El Tayeb aus Sudan. Die DW schreibt den Preis alle zwei Jahre aus, in den Kategorien „Funkerzählung“ und „Hörspiel“. 1987 geht er an Nirmali Hettiarachchi (Sri Lanka) und Dinesh Satyal (Nepal), 1991 an Eva N. Lisina und Olga Kowbasjuk aus der UdSSR, 1993 an den syrischen Journalisten Riad Ismat und die ägyptische Schriftstellerin Salwa Bakr, 1995 an Gabriela Riveros und José Concepción Flores Arce (Mexiko), 1997 an Hidayet Karakus und Asli Erdogan aus der Türkei, 2001 an die chinesischen Autoren Wang Jianping und Cui Zi’en. Die Beiträge der Sieger sowie ausgewählte weitere Einsendungen veröffentlicht die DW auch als Buch.

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