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Sport-News

Fußballgott trifft Heiligen Vater

Vor dem Länderspiel zu seinen Ehren empfängt Papst Franziskus u. a. Fußballstar Lionel Messi. Der Papst errinert die Sportler an deren soziale Verantwortung und spricht sich gegen Diskriminierung in den Stadien aus.

Die argentinische Nationalmannschaft und die italienische Squadra Azzurra wurden einen Tag vor dem Testspiel in Rom von Papst Franziskus empfangen. Unter den prominentesten Gästen im Clementina-Saal gehörten Italiens Torhüter Gianluigi Buffon, Exzentriker Mario Balotelli und der argentinische Superstar Lionel Messi.

Der Pontifex erinnerte beide Teams vor allem an deren soziale Verantwortung. Sie sollten Vorbilder sein, sich die "Seele eines Amateurs" erhalten und ihren Sport als ein "Geschenk Gottes" sehen. "Auch wenn ihr bekannt seid, bleibt immer Menschen im Sport und im Leben", mahnte Papst Franziskus. Außerdem wandte er sich an alle Betreuer und Funktionäre. Sie dürften neben ihren Geschäften die Sportlichkeit nicht vergessen.

"Gott trifft Papst"

Das Treffen sorgte in der argentinischen Presse für Furore. Mit Überschriften wie "Gott trifft Papst", wurde die Begegnung zwischen dem "Fußballgott" Messi und Jorge Mario Bergoglio, dem fußballverrückten Papst und Anhänger des argentinischen Ex-Meister San Lorenzo, bezeichnet.

Der Fußball-Klassiker zwischen Italien und Argentinien wird morgen im Stadio Olimpico in Rom zu Ehren des Papstes ausgetragen. Als Zeichen der Freundschaft der beiden Länder bekam der Papst einen Olivenbaum, der in den Vatikanischen Gärten eingepflanzt werden soll.

Im Stadion wird Papst Franziskus allerdings nicht anwesend sein. "Zum Glück handelt es sich um ein Freundschaftsspiel. Für mich wäre es schwierig zu entscheiden, welche Mannschaft ich anfeuern sollte", scherzte der Argentinier mit norditalienischen Wurzeln.

Auch Mario Balotelli und Lionel Messi werden, verletzungsbedingt, nicht am Testspiel teilnehmen.

pv/jhr (sid, dpa)