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Medienentwicklung

Fußballbegegnung mit multimedialer Rundumversorgung

Frauenfußball ist nicht überall erwünscht. In Hannover schon. Dort kicken derzeit Teams aus dem Senegal, Jordanien und Südafrika. Begleitet werden die Fußballerinnen vom internationalen Team unseres Multimedia-Workshops.

Für Siyabonga Kalipa ist Fußball nicht nur eine Sportart. "Fußball kann gesellschaftlich vieles verändern. Denn spielen kann man nur gemeinsam - und das kann eine Chance sein, um Vorurteile und Rassismus abzubauen." Siyabonga Kalipa ist 29 Jahre alt und Sportjournalist aus Südafrika. Gemeinsam mit sieben Journalisten aus Jordanien, Deutschland, Südafrika und dem Senegal berichtet er derzeit auf einem Multimedia-Workshop der DW Akademie über die internationale Fußballbegegnung "Football: Hope for the Future".

Fußballerinnen aus Jordanien (Foto: DW Akademie/Niels Eixler).

Fußballerinnen aus Jordanien

Drei Frauenfußballteams aus dem Senegal, Jordanien und Südafrika kicken eine Woche lang auf Einladung vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Sport- und Kulturverein Discover Football gemeinsam in Hannover. Frauen, die Fußball spielen, sind in diesen Ländern keine Selbstverständlichkeit - und Training für die Fußballerinnen nicht nur eine Freizeitbeschäftigung sondern auch ein Kampf für mehr Gleichberechtigung. Mit jeder Menge Enthusiasmus und Energie sind die Spielerinnen nach Deutschland gereist. Für viele ist es die erste Auslandsreise.

Diese Energie ist auch auf die Teilnehmer des Multimedia-Trainings der DW Akademie übergesprungen, die täglich über die Spiele, Trainings und das Rahmenprogramm auf einem eigenen Blog berichten. "Die Teilnehmer sind kaum zu bremsen", sagt Projektmanagerin Verena Wendisch. Sie koordiniert den Multimedia-Workshop der DW Akademie. "Selbst nach Feierabend planen sie noch Themen für die kommenden Tage und basteln an Ihrem gemeinsamen Blog."

Training mit Nationalspielerin

Die Teilnehmer sorgen für eine mediale Rundumversorgung: Bildergalerien stellen die jungen Spielerinnen vor, Interviews liefern Hintergründe über die Situation in den beteiligten Ländern, kurze Videoclips zeigen die Frauen ausgelassen beim Singen und Tanzen - natürlich nur dann, wenn kein Fußball in der Nähe ist.

Fußball-Training mit der ehemaligen deutschen Nationalspielerin Steffi Jones während der internationalen Fußballbegegnung Football - Hope for the Future (Foto: DW Akademie/Niels Eixler). Beschreibung: Internationale Fußballbegegnung auf Einladung des DFB und Discover Football. Angereist sind Frauenfußballteams aus dem Senegal, Jordanien, Südafrika. Zeitgleich veranstaltet die DW Akademie einen Multimedia Workshop für Journalisten aus diesen Ländern. Die Ergebnisse werden auf einem Blog festgehalten.

Training mit Steffi Jones

Für Shaherah M. Khatatbeh ist das eine neue Erfahrung. Die Journalistin ist aus Jordanien angereist und arbeitet für Ammannews, einem unabhängigen Online-Portal. "Bis jetzt habe ich nur über Fußball berichtet, wenn es nach einem lokalen Spiel zu Ausschreitungen kam." Die 30-jährige Reporterin freut sich über den vielfältigen Workshop, bei dem sie gemeinsam mit ihren Kollegen innovative und kreative journalistische Formate fürs Web erarbeitet. Gerne möchte sie die neuerworbenen Kenntnisse in ihre Heimatredaktion einbringen. "Allerdings ist in den jordanischen Medien derzeit wenig Platz für Sport. Die politischen Umwälzungen halten uns ziemlich auf Trapp."

Auch für den Journalisten Amon Remy Mallett aus dem Senegal ist Frauenfußball nahezu Neuland. Umso überraschender war es für den 24-Jährigen eine ehemalige deutsche Nationalspielerin kennenzulernen und interviewen zu können: Steffi Jones ist Direktorin des DFB und gab den Fußballspielerinnen ein privates Training. Eine beeindruckende Erfahrung auch für Reporter Amon Remy Mallett, der anschließend Arm in Arm mit Steffi Jones für ein Foto posierte.

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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