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Aktuell Amerika

Fußball-Nationalspieler Peralta erschossen

Schon sein Cousin war ermordet worden. Honduras gilt mit seinen Bandenkriegen als eines der gefährlichsten Länder der Welt.

Der honduranische Profi-Fußballer Arnold Peralta ist im Norden des mittelamerikanischen Landes kaltblütig umgebracht worden. Der 26-Jährige sei am Donnerstag in seiner Heimatstadt La Ceiba an der Karibikküste erschossen worden, teilte die Polizei mit. Zeugen berichteten lokalen Medien, sie hätten auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums Schüsse gehört und dann die Leiche Peraltas entdeckt. Nach ersten Ermittlungen wurden die tödlichen Schüsse aus einem Auto oder von einem Motorrad aus abgefeuert.

Der Mittelfeldspieler stand beim honduranischen Erstligisten Deportivo Olimpia in der Hauptstadt Tegucigalpa unter Vertrag. Zuvor hatte er unter anderem beim schottischen Klub Glasgow Rangers gespielt. 2011 gab er sein Debüt in der Fußballnationalmannschaft von Honduras. Er sollte in der nächsten Woche in einem Freundschaftsspiel gegen Kuba antreten.

Das Motiv für die Schüsse war zunächst unklar, Peralta wurde nichts gestohlen. Im Sommer war sein Cousin ebenfalls in La Ceiba ermordet worden. Mit 66 Morden je 100.000 Einwohner hat Honduras eine der höchsten Mordraten der Welt. In dem Land toben blutige Fehden zwischen kriminellen Gangs.

SC/haz (APE, afp, dpa)