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Sport

Froome vergrößert Vorsprung

Der Top-Favorit auf den Gesamtsieg der Tour de France weist seine ärgsten Konkurrenten erneut in die Schranken. Alberto Contador verliert aber nicht viel Zeit und muss nun auf die restlichen Bergetappen hoffen.

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Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, wer bei der diesjährigen Tour de France der beste und kompletteste Fahrer ist, wäre er nun erbracht. Christopher Froome (Sky), der Führende im Gesamtklassement, hat bei der 17. Etappe, einem Einzelzeitfahren über 32 Kilometer von Embrun nach Chorges, seinen dritten Tagessieg bei der 100. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt errungen. Der Brite setzte sich mit neun Sekunden Vorsprung auf Alberto Contador (Saxo-Tinkoff) durch. Auf den weiteren Plätzen folgten Joaquin Rodriguez (Katjuscha/+0:10 Minuten), Roman Kreuziger (Saxo-Tinkoff/+0:23) und Alejandro Valverde (Movistar/+0:30).

Der deutsche Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin kam mit den Steigungen auf dem bergigen Kurs nicht ganz so gut zurecht und belegte schließlich Rang 27. Vielen Fahrern machte neben den Anstiegen auch das Wetter zu schaffen. In der Mitte des Rennens begann es zu regnen, was vor allem das schnelle Abfahren gefährlich machte. Erst gegen Ende der Etappe hörten die Niederschläge auf, die Strecke trocknete ab, und die zum Schluss gestarteten Favoriten auf den Gesamtsieg hatten wieder bessere Bedingungen.

Mollema verliert an Boden

In der Gesamtwertung hat das Einzelzeitfahren wenige Tage vor dem Ende der Tour für größere Veränderungen gesorgt. Vorne liegt nach wie vor Froome, der nun 4:34 Minuten Vorsprung auf Contador hat. Dritter ist Contadors Teamkollege Kreuziger (+4:51). Zurückgefallen ist dagegen der bisherige Geamt-Zweite Bauke Mollema (Belkin). Der Niederländer erwischte einen schwächeren Tag und belegte mit 2:09 Minuten Rückstand nur Rang elf des Tagesklassements. In der Gesamtwertung ist er nun Vierter (+6:23). Neuer

Mit der 18. Etappe am Donnerstag (18.07.2013) wartet nun eine der spektakulärsten Tagesabschnitte der 100. Tour auf die Fahrer. Über 172,5 Kilometer führt die Strecke von Gap nach L'Alpe-d'Huez, einem der berühmtesten Anstiege der Tour-Geschichte. Doch diesmal haben sich die Streckenplaner etwas außergewöhnliches überlegt. Die 21 Spitzkehren hinauf nach L'Alpe-d'Huez müssen gleich zweimal bewältigt werden. Nach dem ersten Mal geht es noch einmal hinunter ins Tal, das zweite Mal ist dann der Schlussanstieg zur Bergankunft.