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Wirtschaft

Fronten im Bahnstreit bleiben nach Dauerstreik verhärtet

Auch nach dem bislang längsten Lokführerstreik bleiben die Bahn und die Gewerkschaft GDL auf Konfrontationskurs. Bis Dienstag soll es aber keinen neuen Ausstand geben. Der stellvertretende GDL-Chef Weselsky setzte dem Konzern eine Frist bis Montag, um ein neues Angebot vorzulegen und weitere Arbeitsniederlegungen zu vermeiden. Die Bahn wies das Ultimatum umgehend als Erpressungsversuch zurück Durch den 30-stündigen Streik fielen nach Bahn-Angaben bis Freitagmorgen rund 18.000 Züge aus. Dem Unternehmen sei ein Schaden von weit über zehn Millionen Euro entstanden. Rund 2500 Lokführer hätten gestreikt, davon mehr als die Hälfte aus den neuen Bundesländern. Rund 2,7 Millionen Pendler in ganz Deutschland hätten die Auswirkungen der Blockaden zu spüren bekommen.