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Presse

Frischer Wind aus Südosten

Fünf Redaktionen der DW feiern 2012 Jubiläum. In einem Studiogespräch diskutierten deren Redaktionsleiter über die Medienmärkte in Mittel- und Südosteuropa. Auch die Rolle des Auslandsrundfunks war Thema.

Studiogespräch im Funkhaus Mitte Juli 2012 in Bonn zur Situation der Medienmärkte in Mittel- und Südosteuropa. v.l. Benjamin Pargan (Leiter Bosnisch- und Kroatisch-Redaktion), Baha Güngör (Leiter Türkisch-Redaktion), Vilma Filaj-Ballvora (Leiterin Albanisch-Redaktion), Bartosz Dudek (Leiter Polnisch-Redaktion), und Blagorodna Grigorova (Bulgarisch-Redaktion)

Studiogespräch im Funkhaus in Bonn

Anlass für das Gespräch: das 50-jährige Bestehen der Türkisch-, Polnisch, Kroatisch- und Serbisch-Redaktion sowie das 20-jährige Bestehen der Albanisch-Redaktion. Blagorodna Grigorova (Bulgarisch-Redaktion) moderierte die Runde mit den Redaktionsleiterinnen und -leitern Bartosz Dudek (Polnisch), Vilma Filaj-Ballvora (Albanisch), Baha Güngör (Türkisch) und Benjamin Pargan (Bosnisch und Kroatisch).

So unterschiedlich sich die Medienmärkte in Mittel- und Südosteuropa entwickeln, so deutlich bleiben die Defizite einheimischer Medien bei der Berichterstattung über die EU. Diese Informationslücke können Auslandssender wie die Deutsche Welle schließen, wenn sie auf das richtige Medium sowie eine fundierte, objektive Analyse setzen. Das machte die Gesprächsrunde Mitte Juli in Bonn deutlich.

Die hintergründige Berichterstattung über die Entwicklungen in Deutschland und Europa erweitert das Themenspektrum und eröffnet dem Publikum neue Perspektiven. Benjamin Pargan, Leiter der Bosnisch- und der Kroatisch-Redaktion: „Unser Europa-Magazin ist via Partner in der Primetime zu sehen und wird gleich mehrfach in Bosnien-Herzegowina ausgestrahlt. In Kroatien übernimmt ein ganzes Netz von starken Regionalsendern das TV-Magazin.“ Auch Vilma Filaj-Ballvora, Leiterin der Albanisch-Redaktion, will mit TV-Beiträgen aus Europa eine thematische Lücke schließen: „Schon vier Partner in der Region strahlen unser Magazin aus.“
Während sich das wöchentliche TV-Magazin „Euro-Nachbarn“ der Polnisch-Redaktion längst bei den Partnern jenseits der Oder etabliert hat und seit 13 Jahren ein EU-interessiertes Publikum erreicht, finden auch die im Herbst 2011 gestarteten TV-Magazine in den Balkan-Ländern ein lebhaftes Echo.

„Der Weg weg vom Krisenradio, hin zum multimedialen TV- und Online-gestützten Angebot sichert uns einen wichtigen Vorsprung in der Region. Man schätzt unsere Glaubwürdigkeit und die objektive Berichterstattung“, ist Verica Spasovska, Leiterin des DW-Bereichs Mittel-/ Südosteuropa, überzeugt. Viele Sender reduzierten ihre Informationen auf innenpolitische Themen. Der europäische Blick komme dann zu kurz.

Auszüge der Gesprächsrunde finden Sie als Audio (siehe unten).

Audio und Video zum Thema