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„Friedland“: Verlust und Gewalt als Schicksal

Der DW-NDR-Dokumentarfilm „Friedland“ wurde in Berlin präsentiert. Im Zentrum des Films: Schicksale von Flüchtlingen in Deutschland. Ein Bekenntnis zur Willkommenskultur, so DW-Intendant Peter Limbourg.

„Auch in schwierigen Zeiten wie diesen müssen wir klar machen, dass Deutschland ein weltoffenes Land und bereit ist, Menschen zu helfen“, so Limbourg bei der Film-Präsentation im Gespräch mit Moderatorin Ines Pohl. Der Film „Friedland“ unterstreiche dies sehr emotional, sagte Limbourg zur Koproduktion von DW und NDR.

Rund 200 Gäste aus Politik und Gesellschaft waren der Einladung in die Landesvertretung Niedersachsens gefolgt. Mit dabei betroffene Protagonisten von damals und heute sowie die Autorin des Films, Frauke Sandig, zudem Staatssekretär Michael Rüter als Hausherr und Joachim Baur, Kurator des geplanten Museums Friedland.

Frauke Sandig sagte, sie habe zeigen wollen, dass auch die Deutschen einmal Flüchtlinge und Vertriebene waren. „Auch wenn man die Geschichten historisch nicht unmittelbar vergleichen kann, unterscheiden sich die Schicksale derer, die damals Verlust und Gewalt erlebt haben, auf der rein menschlichen Ebene nicht so sehr von den Traumata, die Menschen erleiden, die heute bei uns Zuflucht suchen.“

Der 85-minütige Film spürt den Geschichten von Flüchtlingen nach, beschreibt, wie Nachkriegsflüchtlinge ihre Ankunft in der neuen Heimat erlebten und wie heutige Flüchtlinge das Lager Friedland und ihren ersten Kontakt mit Deutschland sehen. Die Zuschauer waren sichtlich bewegt.

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com