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Wirtschaft

Freundlicher Wochenstart

Die deutschen Aktien sind ausgesprochen freundlich in die neue Woche gestartet. DAX und Nemax konnten zulegen, allerdings werden die Umsätze als dünn bezeichnet.

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DaimlerChrysler legte zu

Für diesen Anstieg gab es eine ganze Reihe von Gründen: Ein freundlicher Börsenauftakt in New York, ein positiver Ausblick von General Motors, der die Autoaktien beflügelte, eine auf 1,7 Prozent gesunkene Inflationsrate im Februar und Äußerungen von EZB Präsident Wim Duisenberg, vom Bundesfinanzministerium und vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung, die alle drei in die gleiche Richtung deuteten, nämlich dass es ab der zweiten Jahreshälfte aufwärts gehen soll mit der Konjunktur.

Die Technologiewerte machten einen Teil der Verluste der vergangenen Handelstage wieder wett. Infineon standen 5,9 Prozent im Plus. Siemens verteuerten sich um 3,9 Prozent. SAP kletterten um 4,8 Prozent. Der Softwarekonzern will sich einem Bericht des 'Handelsblatts' zufolge bei der Suche nach geeigneten Firmenübernahmen auf kleine Unternehmen und mögliche Beteiligungen beschränken.

Positive Prognosen des US-Konzerns General Motors (GM) beflügelten auch die deutschen Automobiltitel. DaimlerChrysler profitierten zudem von positiven Analystenkommentaren und gewannen 5,6 Prozent. BMW drehten nach frühen Verlusten ins Plus mit 3,2 Prozent. Auch VW-Aktien stiegen um glatte vier Prozent auf 52,30 Euro.

Das Bundeskartellamt hat der amerikanischen Liberty Media endgültig den Kauf des TV-Kabelnetzes der Telekom untersagt. Die Bonner wollten den Verkaufserlös von rund 5,5 Milliarden Euro zum Schuldenabbau einsetzen und müssen sich nun nach einem neuen Käufer umsehen. Trotzdem stand die T-Aktie mit 2,4 Prozent im Plus, vermutlich, weil das Papier schon am Freitag deutlich unter Druck gestanden hatte.

Am Rentenmarkt fiel der Bund-Future um 0,1 Prozent auf 107,8 Punkte. Der Rentenmarkt-Index Rex verlor 0,05 Prozent auf 112,79 Zähler. Die Bundesbank stellte die Umlaufrendite am Mittag unverändert mit 4,77 Prozent fest.

Der Kurs des Euro ist am Montag gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs bei 0,8724 (Freitag: 0,8747) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,1462 (1,1432) Euro.

Hier die Schlusskurse der 30 deutschen Standardwerte, wie immer und wie alles andere ohne Gewähr:

DAX-Werte Kurs Veränderung

adidas-Salomon 74,30 (+ 0,80)
Allianz 248,15 (+ 4,65)
BASF 42,65 (- 0,06)
Bayer 34,80 (+ 0,75)
HypoVereinsbank 33,50 (+ 0,69)
BMW 41,65 (+ 1,27)
Commerzbank 18,49 (+ 0,27)
DaimlerChrysler 45,50 (+ 2,40)
Degussa 33,78 (+ 0,26)
Deutsche Bank 65,65 (+ 1,20)
Deutsche Post 14,72 (+ 0,31)
Deutsche Telekom 15,56 (+ 0,37)
E.ON AG 56,11 (+ 0,51)
EPCOS 41,12 (+ 1,27)
Fresenius Med. Care 57,15 (- 0,45)
Henkel 65,22 (- 0,13)
Infineon Techno 25,00 (+ 1,39)
Linde 53,50 (+ 0,30)
Lufthansa 17,25 (+ 0,05)
MAN 25,90 (+ 0,25)
Metro 37,77 (+ 0,62)
MLP 62,00 (+ 1,30)
Münchener Rück 266,85 (+ 3,95)
Preussag 32,32 (+ 0,52)
RWE 40,80 (+ 0,50)
SAP 156,20 (+ 7,20)
Schering 67,95 (+ 1,38)
Siemens 64,21 (+ 2,39)
ThyssenKrupp 16,85 (+ 0,11)
VW 52,30 (+ 2,01)

Die Referenzkurse der wichtigsten Devisen, ermittelt von der Europäischen Zentralbank:

Ein Euro kostete am Montag

87,24 amerikanische Cent oder
61,14 britische Pence oder
116,66 japanische Yen

... und das 1. Goldfixing in London: 291 Dollar und 80 Cent.

  • Datum 25.02.2002
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1sv0
  • Datum 25.02.2002
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