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Wirtschaft

Frequenzen für die mobile Zukunft

Zehn Jahre nach der Milliarden-Versteigerung von UMTS-Frequenzen für das schnelle mobile Internet startet am heutigen Montag eine neue Auktion der Bundesnetzagentur. Zu vergeben sind insgesamt 41 Frequenzblöcke, um die sich die Mobilfunkunternehmen T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 bewerben. Die Netzagentur erwartet einen intensiven Bieterwettbewerb. Bei der Versteigerung von UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 erzielte die Behörde Erlöse von etwa 50 Milliarden Euro. Experten rechnen diesmal mit einem Bruchteil. Die Netzbetreiber müssen sich an strenge Vorgaben halten: Jeder verpflichtete sich, im Falle des Kaufs ab dem 1. Januar 2016 in allen Bundesländern einen Versorgungsgrad von 90 Prozent zu erreichen. Erst wenn Gemeinden und Städte mit höchstens 5.000 Einwohnern schnelle Internetanschlüsse bekommen haben, dürfen die Unternehmen die lukrativere Versorgung von größeren Städten angehen.