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Sport

Freiwasserschwimmer verpassen Team-Gold

Als Weltmeister tritt das Freiwasser-Team bei der EM in Berlin an. Nach fünf Kilometern im Kampf gegen die Uhr reicht es dann zu Bronze. Einzel-Europameisterin Härle zeigt sich enttäuscht.

Thomas Lurz (l.-r.), Isabelle Härle und Rob Muffels zeigen ihre Bonzemedaillen (Foto: Tim Brakemeier/dpa)

Thomas Lurz, Isabelle Härle und Rob Muffels (l.-r.) präsentieren ihre Bonzemedaillen

Zwei Tage nach ihrem Einzeltitel über fünf Kilometer hat

Isabelle Härle

mit dem Freiwasser-Team Gold bei der Schwimm-EM in Berlin verpasst. Zusammen mit Rekordweltmeister

Thomas Lurz

und Vize-Europameister Rob Muffels erreichte die 26-Jährige im Mannschaftsrennen über fünf Kilometer auf der Regattastrecke Grünau als Dritte das Ziel. "Das war richtig scheiße", sagte Härle und kämpfte mit den Tränen: "Es tut mir leid für die Jungs. Wir wollten Gold, aber es ging nicht mehr."

Härle, die vor einem Jahr mit Lurz und Christian Reichert noch den Teamtitel bei der WM in Barcelona gewonnen hatte, war zehn Minuten vor dem Start der Anzug gerissen, sie musste in aller Hektik in einen gebrauchten Ersatzanzug schlüpfen. Lurz tröstete Härle. "Man muss auch mal mit Bronze zufrieden sein, man kann nicht jedes Rennen gewinnen", sagte der 34-Jährige, der nach Silber über zehn und Bronze über fünf Kilometer seine persönliche Bilanz auf dreimal EM-Edelmetall in Berlin und insgesamt 33 internationale Medaillen aufstockte.

Gold geht an die Niederlande

Ferry Weertman (l.-r.), Sharon van Rouwendaal und Marcel Schouten holen Gold für die Niederlande (Foto: Tim Brakemeier/dpa)

Gold für Weertman, van Rouwendaal und Schouten (l.-r.)

Der Rückstand auf Sieger Niederlande mit den beiden Einzeleuropameistern Ferry Weertman und Sharon van Rouwendaal betrug 27,0 Sekunden. Silber ging an Griechenland. Titelverteidiger Italien lag als Vierter nur 2,8 Sekunden hinter dem deutschen Trio. Es war bereits die fünfte Medaille für die Freiwasserschwimmer des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) bei der Heim-EM.

Die Wettbewerbe auf der Olympiastrecke der Ruderer und Kanuten von 1936 enden am Sonntag mit den Rennen über 25 Kilometer. Dann peilt die zweimalige Weltmeisterin Angela Maurer einen Platz auf dem Podest an. Ausnahmeschwimmer Lurz verzichtet dagegen auf einen vierten Start in Grünau.

Erste Synchron-Titel gehen an Russland

Das erste Gold der Wettbewerbe im Synchronschwimmen ging wie erwartet an Russland. Im Duett-Finale setzten sich die Top-Favoritinnen Daria Korobowa und Swetlana Kolesnischenko deutlich durch. Auf Platz zwei folgten die Ukrainerinnen Lolita Anasowa und Anna Woloschyna vor den Spanierinnen Ona Carbonell und Paula Klamburg. Die deutschen Synchronschwimmerinnen Inken und Wiebke Jeske waren im Vorkampf gescheitert. Bei der anschließenden Team-Entscheidung gewann auch Russland die Freie Kür vor der Ukraine und Spanien Die deutsche Mannschaft schlug sich als Neunte achtbar. "Wir sind zufrieden", sagte Synchronschwimmerin Michelle Zimmer.

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