Freitag bei Quali in Garmisch wieder stark | Sport | DW | 31.12.2017
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Skispringen

Freitag bei Quali in Garmisch wieder stark

Neun deutsche Skispringer schaffen die Qualifikation für das Neujahrsspringen der 66. Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen. Bester Deutscher ist Richard Freitag. Der weiteste Sprung gelingt einem Norweger.

Skispringer Richard Freitag hat seine Topform auch in der Qualifikation für das Neujahrsspringen der 66. Vierschanzentournee unter Beweis gestellt. Der Weltcup-Spitzenreiter flog in Garmisch-Partenkirchen mit 135,0 Meter auf den vierten Rang und weckte Hoffnungen für den Wettkampf am Montag (14.00 Uhr MEZ). Der Sieg ging an Johann Andre Forfang aus Norwegen mit einem starken Satz auf 140,5 Meter.

"Richards Sprünge sind auf einem hohen Niveau, müssen aber noch etwas sauberer werden. Dann ist er vorne dabei", sagte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF: "Jetzt werden wir einen gemütlichen Silvesterabend verbringen, die Sprünge analysieren und morgen frisch angreifen." Freitag war derweil nicht rundherum zufrieden. "Ich habe den Tag gut genutzt, auch wenn es mir nicht zu 100 Prozent gelungen ist", sagte der 26-Jährige.

Zwei Polen unter den Top-Drei

Vor rund 11.000 Zuschauern und bei strahlendem Sonnenschein belegten der Oberstdorf-Dritte Dawid Kubacki und sein polnischer Landsmann Stefan Hula die Ränge zwei und drei. Kamil Stoch, ebenfalls aus Polen, der am Samstag den Tournee-Auftakt am Schattenberg gewonnen hatte, musste sich mit 131,5 Metern und Rang sechs begnügen, Doppel-Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich folgte gar erst auf dem 17. Rang.

Markus Eisenbichler, der vor einen Jahr die Qualifikation gewonnen hatte, und Andreas Wellinger blieben auf den Rängen 12 und 15 etwas hinter den Erwartungen zurück. "Insgesamt waren wir nicht auf dem Level, auf dem wir sein wollen", sagte Schuster. Am Ende qualifizierten sich neun der 13 deutschen Skispringer für den Wettbewerb. Mit dabei sind am Montag auch Karl Geiger (12. Platz), Stephan Leyhe (20.), Pius Paschke (25.), David Siegel (36.), Constantin Schmid (38.) und Andreas Wank (45.).

Und immer wieder Hannawald

Etwas länger ins neue Jahr feiern dürfen am Abend Moritz Baer, Tim Fuchs, Martin Hamann und Felix Hoffmann, die allesamt den Wettkampf am Montag verpassten. Ausgeschieden sind auch Japans 45 Jahre alter "Flugsaurier" Noriaki Kasai und der 36-jährige Schweizer Simon Ammann.

Letzter deutscher Tagessieger in Garmisch war Sven Hannawald bei seinem legendären Vierfachtriumph in der Saison 2001/2002. Severin Freund hatte an Neujahr 2016 als Dritter immerhin das Podest erreicht. In diesem Winter fehlt der Ex-Weltmeister Freund wegen eines Kreuzbandrisses.

ck/ack (sid)

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