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Nachrichten

Freitag, 30. Juli 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

BEIRUT: Der syrische Präsident al-Assad besucht an diesem Freitag den Libanon. Begleitet wird er von Saudi-Arabiens König Abdullah. Bei dem Mini-Gipfeltreffen in Beirut mit Präsident Suleiman sollen unter saudi-arabischer Vermittlung die Weichen für eine Aussöhnung zwischen den Nachbarstaaten Libanon und Syrien gestellt werden. Seit der Ermordung des ehemaligen libanesischen Regierungschefs Hariri vor fünf Jahren war Assad nicht mehr in dem Nachbarland. Viele Libanesen machen Syrien für den Mord an Hariri verantwortlich, was Damaskus stets bestritten hat.

ROM: Der seit Monaten schwelende Streit zwischen dem italienischen Regierungschef Berlusconi und dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Fini, eskaliert zunehmend. Berlusconi schloss seinen parteiinternen Gegenspieler aus der Regierungspartei "Volk der Freiheit" aus, wie italienische Medien berichten. Finis politische Überzeugungen und sein Verhalten seien absolut unvereinbar mit den Prinzipien der Partei. Zudem forderte Berlusconi seinen Widersacher auf, als Präsident der Abgeordnetenkammer zurückzutreten, was dieser umgehend ablehnte.

ATHEN: In Griechenland sorgt der Streik der Tank- und Lastwagenfahrer weiter für Engpässe beim Treibstoff, aber auch bei Obst, Gemüse und Medikamenten. Die wenigen Tankstellen, die noch Sprit verkaufen, sind vollständig überlastet. Immer mehr Urlauber stornieren ihre Griechenlandreisen. Vertreter der Tourismusbranche riefen die Regierung in Athen auf, dringend etwas zu unternehmen. Mitten in der Hauptreisezeit drohe dem Tourismus ansonsten der Bankrott. Die Fahrer protestieren seit Montag gegen die geplante Ausgabe neuer Lizenzen für Lastwagen.

QUITO: Die Außenminister des südamerikanischen Staatenbundes UNASUR haben in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito keinen Ausweg aus der Krise zwischen Kolumbien und Venezuela gefunden. Es sei unmöglich gewesen, sich auf ein Dokument zu einigen, sagte der ecuadorianische Außenminister Patiño nach den fünfstündigen Beratungen der Vertreter von elf UNASUR-Staaten. Venezuelas Präsident Chávez hatte die seit längerem bereits eingefrorenen diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland Kolumbien vor einer Woche ganz abgebrochen.

INGOLSTADT: Die VW-Tochter Audi hat die Krise abgehakt und ist auf Rekordkurs. Das Ingolstädter Unternehmen verkaufte nach eigenen Angaben von Januar bis Juni rund 555.000 Autos, so viele wie noch nie innerhalb eines halben Jahres. Für das Gesamtjahr 2010 peilt der Autobauer an, erneut mehr als eine Million Fahrzeuge zu verkaufen. Wichtigster Wachstumstreiber sei China, dort boome die Nachfrage, teilte Audi mit.

DÜSSELDORF: Bundeswirtschaftsminister Brüderle will sich für eine verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte einsetzen. Dazu plane er in den nächsten Monaten eine Initiative, sagte Brüderle dem "Handelsblatt". Es gehe darum, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, mit dem ausländische Fachkräfte ins Land geholt werden könnten. So könnten solvente Unternehmen beispielsweise eine "Lockprämie" zahlen, so der FDP-Politiker.

WIEN: Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa -OSZE- ist besorgt über den Umgang mit der Pressefreiheit in einigen ihrer Mitgliedsländer. In ihrem jetzt in Wien veröffentlichten Jahresbericht nennt die OSZE ausdrücklich Italien und Ungarn. Dort werde die Meinungsfreiheit durch bestimmte staatliche Reformen eingeschränkt. Außerdem wird angeprangert, dass in der Türkei Journalisten unrechtmäßig festgenommen worden seien.

ISLAMABAD: Im Nordwesten Pakistans sind nach tagelangen heftigen Monsunregenfällen ganze Landstriche überschwemmt. Seit Anfang der Woche starben nach Behördenangaben mehr als 260 Menschen in den Fluten, viele weitere werden noch vermisst. In der Provinz Khyber sind schätzungsweise 400.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Wolken, vor allem im Süden gebietsweise Schauer und Gewitter. Die Höchstwerte erreichen 15 bis 24 Grad.

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