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Nachrichten

Freitag, 3. September 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

WASHINGTON: Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas wollen ihre am Donnerstag begonnenen direkten Verhandlungen in einem 14-tägigen Rhythmus fortsetzen. Ziel sei es, binnen eines Jahres einen tragfähigen Lösungsvorschlag für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten vorzulegen. Das nächste Treffen soll am 14. und 15. September stattfinden. Besonders umstritten sind die Grenzen eines zukünftigen Palästinenserstaates, die israelische Siedlungspolitik und die Anerkennung Israels durch radikale Palästinener. Netanjahu schließt nach israelischen Medienberichten eine Volksabstimmung über ein mögliches Friedensabkommen nicht aus.

TOKIO: Japan hat neue Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm verhängt. Das Kabinett von Ministerpräsident Kan beschloss die Guthaben von weiteren iranischen Einrichtungen, Banken und Personen einzufrieren, wie ein Sprecher des Handelsministeriums in Tokio mitteilte. Außerdem sollen Finanztransaktionen schärfer überwacht werden. Zudem gibt es Beschränkungen für neue japanische Investitionen in iranische Projekte der Gas- und Ölförderung. Die Vereinten Nationen hatten im Juni wegen des umstrittenen Atomprogramms zum vierten Mal Sanktionen gegen den Iran verhängt.

WASHINGTON: Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas wollen ihre am Donnerstag begonnenen direkten Verhandlungen in einen 14-tägigen Rhythmus fortsetzen. Ziel sei es, binnen eines Jahres einen tragfähigen Lösungsvorschlag für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten vorzulegen. Das nächste Treffen soll am 14. und 15. September stattfinden. Besonders umstritten sind die Grenzen eines zukünftigen Palästinenserstaates, die israelische Siedlungspolitik und die Anerkennung Israels durch radikale Palästinener. Netanjahu schließt nach israelischen Medienberichten eine Volksabstimmung über ein mögliches Friedensabkommen nicht aus.

ESSEN: Die für diesen Freitag erwartete Rettung des insolventen Warenhauskonzerns Karstadt verzögert sich. Derzeit fehlten noch die notwendigen Unterschriften aus den Reihen des Vermieterkonsortiums Highstreet, teilte das Amtsgericht Essen mit. Erst wenn diese vorliegen, kann das Gericht über den Insolvenzplan des deutsch-amerikanischen Inverstors Berggruen entscheiden. Dieser hatte nach monatelangen Verhandlungen am Vortag erklärt, das Konsortium habe seine Forderung nach Mietsenkung grundsätzlich gebilligt. Diese stellte die letzte Hürde dar für seinen Kauf des insolventen Konzerns und den Erhalt der 120 Karstadt-Warenhäuser.

BERLIN: Mehr als zwei Jahre nach dem Bekanntwerden der Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom müssen sich drei ehemalige Mitarbeiter vor Gericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstoßen zu haben. In den Jahren 2005 und 2006 hatte die Telekom Telefondaten von Mitgliedern ihres Aufsichtsrates, des Betriebsrates, von Journalisten und auch Dritten wie Verdi-Chef Frank Bsirske ausspioniert.

BERLIN: Nach dem erhitzten Streit über die Thesen des Bundesbank-Vorstands Sarrazin haben sich Politiker aus Regierung und Opposition für eine sachliche Debatte über das Reizthema Integration ausgesprochen. Die offenkundige Besorgnis in der Bevölkerung solle ernst genommen werden, forderte der Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Bosbach. Es gebe millionenfach gelungene Integration, aber auch "zu viele Fälle von Integrationsverweigerung,", sagte der CDU-Politiker der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Wiefelspütz, sprach von einem "Mega-Thema" der nächsten Jahre.

HOUSTON: Das Feuer auf der am Donnerstag havarierten Ölbohrinsel im Golf von Mexiko ist gelöscht. Nach Angaben der US-Küstenwache gibt es keine Anzeichen für einen Ölaustritt aus der etwa 140 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana liegenden Plattform. Dies hätten Untersuchungen aus der Luft und von Schiffen aus ergeben. Alle 13 Arbeiter seien ohne ernste Verletzungen geborgen und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. - Die Explosion auf einer Bohrinsel des Energiekonzerns BP im April hatte zur größten Ölpest in der Geschichte der USA geführt.

BERLIN: Bundeskanzlerin Merkel hat die 50. Internationale Funkausstellung eröffnet. Mit mehr als 1.400 Ausstellern ist die Messe in diesem Jahr so groß wie noch nie. Ein Schwerpunkt ist die 3D-Technik sowie die Verschmelzung von Internet und Fernsehen. Die IFA gilt als die weltweit wichtigste Ausstellung für Unterhaltungselektronik.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Vom Sauerland über Thüringen bis zur Neiße viele Wolken, gebietsweise Schauer. Nur Richtung Küste und Schwarzwald ist es längere Zeit heiter und meist trocken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 14 und 22 Grad Celsius.

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