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Nachrichten

Freitag, 26. März 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

BRÜSSEL: Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Trichet, hat den Beschluss der Euro-Länder für ein Konzept zur Griechenland-Hilfe begrüßt. Das Land werde nun zunehmend das Vertrauen der Finanzmärkte zurückgewinnen und deshalb Kredite zu niedrigeren Zinsen als bisher aufnehmen können, so Trichet. Nach der Vereinbarung der Staats- und Regierungschefs der 16 Euro-Länder wollen sie gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds Griechenland im Notfall mit Krediten vor einem Staatsbankrott bewahren.

BRÜSSEL: Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten sind über eine neue Strategie für mehr Wirtschaftswachstum in den kommenden zehn Jahren grundsätzlich einig. Dies geht aus dem Entwurf für die Strategie namens "EU 2020" hervor, die zum Abschluss des Brüsseler Gipfels offiziell verabschiedet werden soll. Die Strategie umfasst unter anderen das Ziel, dass 75 Prozent der EU-Bürger unter 64 Jahren bis 2020 einen Arbeitsplatz haben sollen. Auch wird angestrebt, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben.

WASHINGTON: Der US-Kongress hat die Gesundheitsreform von Präsident Obama endgültig verabschiedet. Nach dem Senat stimmte auch das Repräsentantenhaus letzten Nachbesserungen zu. Dabei handelt es sich um eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für die Versicherungskosten und für sozial Schwächere. Die Abstimmungen waren nach Einwänden der oppositionellen Republikaner gegen Verfahrensfehler nötig geworden.

MÜNCHEN: Der im vorigen Jahr zwangsverstaatlichte Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate HRE steckt weiter in tiefroten Zahlen. Wie ein Sprecher in München bekannt gab, häufte die HRE bis zum Jahresende 2009 ein Minus von 2,2 Milliarden Euro an. Mit der Rückkehr in die Gewinnzone rechnet der Konzern frühestens 2012.

BERLIN: Zur Eindämmung der Steuerhinterziehung haben sich Deutschland und die Schweiz auf ein neues Steuerabkommen verständigt. Es sieht einen gegenseitigen Informationsaustausch über Steuersünder vor. Die Vereinbarung gilt jedoch nicht rückwirkend für die seit Jahrzehnten ausgelagerten Milliardensummen deutscher Anleger. Hier müssen die Behörden nach wie vor die Namen mutmaßlicher Steuerhinterzieher nennen, um Amtshilfe zu erhalten.

PRAG: In Tschechien hat Ex-Regierungschef Topolanek seine erneuten Ambitionen auf das Ministerpräsidentenamt aufgegeben. Gut zwei Monate vor der Parlamentswahl zog er seine Spitzenkandidatur für die von ihm geführte konservative Bürgerpartei ODS zurück. Topolanek reagierte damit auf die Kritik, die abschätzige Interview-Äußerungen von ihm über Juden, Homosexuelle und die Kirche ausgelöst hatten. Der 53-Jährige ließ offen, ob er auch die Parteiführung aufgibt. Die ODS will den Wahlkampf nun mit Ex-Arbeitsminister Necas an der Spitze fortführen.

BANGKOK: Die Regierungsgegner in Thailand haben für Samstag neue Proteste in der Hauptstadt Bangkok angekündigt. Die geplante Demonstration werde noch größer sein als diejenige vom vergangenen Wochenende, erklärten Vertreter der sogenannten Rothemden. Am Samstag waren rund 65.000 rot gekleidete Regierungsgegner durch Bangkok gezogen. Die Demonstranten unterstützen den 2006 vom Militär gestürzten Regierungschef Thaksin. Er war 2008 ins Ausland geflüchtet, um einer Haftstrafe wegen Korruption und Amtsmissbrauchs zu entgehen.

BOSTON: Im größten Fall von Kreditkartenbetrug in der Geschichte der USA ist ein Computer-Hacker in Boston zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 28-jährige Mann hatte gestanden, in die Computersysteme führender Online-Händler eingedrungen zu sein und die Geheimnummern von über 130 Millionen Kredit- und Kundenkarten gestohlen zu haben.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Vor allem in der Westhälfte regnerisch und kühl. Im Osten und Südosten nochmals heiter und trocken. Höchstwerte zwischen zehn Grad an der Saar und bis 21 Grad in der Lausitz.

Zuletzt meldeten:

Hamburg und Berlin: 15 Grad, leicht bewölkt;

Dresden: 14 Grad, wolkig;

Köln/Bonn: 10 Grad, Regen;

Frankfurt am Main: 13 Grad, stark bewölkt und

München: 17 Grad, leicht bewölkt.

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