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Nachrichten

Freitag, 11. Juni 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. ‎

JOHANNESBURG: Nach einer farbenfrohen Eröffnungsfeier rollt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ab heute der Ball: Mit einem Sieg über Mexiko wollen die Gastgeber gleich zum Turnierauftakt vor 90.000 Zuschauern im Soccer-City-Stadion von Johannesburg für Euphorie am Kap sorgen. Die deutsche Nationalelf greift am Sonntag gegen Australien in das WM-Geschehen ein. --- Der frühere Präsident Nelson Mandela ließ seine Teilnahme an der Eröffnungszeremonie absagen, nachdem in der Nacht eine Urenkelin bei einem Autounfall ums Leben gekommen war.

BISCHKEK: Bei neuen Unruhen im zentralasiatischen Kirgisistan sind nach offiziellen Angaben mindestens 17 Menschen getötet worden. Berichtet wurde zudem von mehr als 200 Verletzten, darunter viele mit Schusswunden. In der Stadt Osch im Süden seien tausende Menschen an Ausscheitungen beteiligt, meldeten lokale Medien. Hunderte junge Männer hätten Geschäfte geplündert und Autos in Brand gesetzt. Die Übergangsregierung der Ex-Sowjetrepublik ließ Panzer auffahren und verhängte den Ausnahmezustand über die Region.

TOKIO: Der neue japanische Regierungschef Kan hat vor einer Schuldenkrise griechischen Ausmaßes gewarnt, wenn Japan nicht entschieden gegen die zunehmende Staatsverschuldung vorgehe. In seiner Antrittsrede im Parlament sagte Kan, die zweitgrößte Wirtschaft der Welt könne nicht länger nur Anleihen herausgeben, um seine Schulden abzuzahlen. Dringend notwendig seien radikale Maßnahmen, darunter eine Steuerreform und Ausgabenkürzungen, sagte der frühere Finanzminister.

WASHINGTON: Zum ersten Jahrestag der umstrittenen Präsidentenwahl im Iran hat US-Präsident Obama die Welt aufgerufen, die Iraner in ihrem Kampf für Freiheit zu unterstützen. Der Mut des iranischen Volkes gebe ein Beispiel für alle diejenigen, die für Freiheit, Gerechtigkeit und Würde eintreten wollten, sagte Obama. Die Oppositionsbewegung in der Islamischen Republik hatte wenige Stunden zuvor eine für Samstag geplante Kundgebung abgesagt. Die Regierung habe Versammlungen der Opposition nicht zugelassen.

DÜSSELDORF: In Nordrhein-Westfalen wird es nicht zu einer sogenannten Ampelkoalition kommen. Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und FDP endeten in Düsseldorf ergebnislos. Es habe keine tragfähige Grundlage für Koalitionsverhandlungen gegeben, teilten Vertreter der Parteien übereinstimmend mit. Strittig war vor allem die Bildungspolitik. Ein Monat nach der Landtagswahl bleibt damit weiter offen, wer das bevölkerungsreichste Bundesland künftig regieren wird. Der amtierende CDU-Ministerpräsident Rüttgers forderte die SPD zu neuen Gesprächen über eine große Koalition auf.

BERLIN: Bundeskanzlerin Merkel schließt ein Aussetzen der Wehrpflicht im Zuge einer Strukturreform der Bundeswehr nicht aus. Die CDU-Vorsitzende sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", sie sei eine überzeugte Anhängerin der Wehrpflicht, warte aber die Vorschläge der Fachleute zum Strukturwandel der Bundeswehr ab. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hatte jüngst ein Aussetzen der Wehrpflicht aus Kostengründen ins Gespräch gebracht.

NEW ORLEANS: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat offensichtlich deutlich größere Ausmaße als bisher angenommen. Aus dem Bohrloch läuft nach jüngsten Angaben von Fachleuten bis zu doppelt so viel Öl aus wie bislang vermutet. Die Leitung des Geologischen Dienstes, wo die Überwachung koordiniert wird, geht jetzt von acht Millionen Litern täglich aus.

BONN: Erstmals in Deutschland präsentiert die Bundeskunsthalle den legendären Nationalschatz Afghanistans. Die Bonner Ausstellung unter dem Titel "Afghanistan. Gerettete Schätze" zeigt bis zum 3. Oktober 230 antike Objekte aus vier archäologischen Ausgrabungsstätten des Landes, darunter auch den Goldschatz von Tillya Tepe. - Seit 2006 waren die wichtigsten Exponate aus dem Nationalmuseum in Kabul bereits in Sonderausstellungen in Frankreich, Italien, den Niederlanden, den USA und Kanada zu sehen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Osten und Südosten Sonne und weitgehend trocken. Im Norden und Nordwesten wiederholt Schauer und Gewitter, örtlich Unwettergefahr. Tageshöchstwerte 23 bis 33 Grad.

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