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60 Jahre DW

Freiheit, Menschenrechte, Dialog der Kulturen

„Stimme der Freiheit und Menschenrechte“ und „Plattform für den Dialog der Kulturen“ – das sind zwei wesentliche Funktionen der Deutschen Welle.

Iranische Polizisten beschlagnahmen Satellitenschüsseln.

Iranische Polizisten beschlagnahmen Satellitenschüsseln.

Im Februar 2013 schränkt die iranische Regierung in Teheran den Zugriff der Bevölkerung auf das Internet weiter ein. Die Blockademaßnahmen betreffen auch das Online-Angebot der DW auf Farsi. Immer wieder wird aus Iran auch der Empfang ausländischer Satellitenprogramme gestört.

Objektive, unzensierte Informationen bleiben ein Stachel im Fleisch autoritärer und diktatorischer Regime. Mit allen Mitteln versuchen sie die eigene Bevölkerung von den Stimmen der Freiheit abzuschotten.

Das hat eine unselige Tradition.

Berlin: Todesstreifen am Potsdamer Platz 1970

Symbol für die Ost-West-Konfrontation: die Berliner Mauer.

Im Kalten Krieg ist Auslandsrundfunk Instrument der politischen Auseinandersetzung. Ost und West rüsten auch im Äther auf. Mit hohem Aufwand wird der Empfang der westlichen Kurzwellensendungen beeinträchtigt.

Gerade in politischen Krisenzeiten suchen die Menschen aber nach glaubwürdiger, verlässlicher Information. Für viele jenseits des Eisernen Vorhangs wird die DW zur „Stimme der Freiheit“.

Warschauer Pakt - Einmarsch in die Tschechoslowakei

Prag: Demonstranten mit der tschechischen Flagge neben einem brennenden sowjetischen Panzer.

Der „Prager Frühling“ 1968 ist eine Bewährungsprobe für die westlichen Sender. Sie sichern den freien Fluss der Information, sind Garant für umfassende, unzensierte Nachrichten. Die DW baut ihr Angebot für die Tschechoslowakei aus – Geburtsstunde des DW-„Krisenradios“.

Immer wieder reagiert der deutsche Auslandssender flexibel auf aktuelle Ereignisse. Die DW fokussiert Themen, erweitert Sendezeiten, verbessert die Ausstrahlung, startet neue Programmsprachen.

Der Obristen-Diktatur in Griechenland Anfang der Siebzigerjahre setzt die DW mehr Sendungen in griechischer Sprache entgegen. In dieser Zeit erwirbt sie eine nachhaltige Reputation: Viele Griechen halten ihr bis heute die Treue.

Halle: Bosnische Flüchtlinge kommen 1992 in die Bundesrepublik.

Halle: Bosnische Flüchtlinge kommen 1992 in die Bundesrepublik.

Der Zerfall Jugoslawiens bringt Krieg und Vertreibung zurück nach Europa. Für die Krisenregion legt die DW 1992 ein Programm auf Albanisch auf. Wenig später beginnt sie mit Suchmeldungen für bosnische Flüchtlinge. Der Widerhall ist enorm: Schon wenige Monate später richtet sie DW eine regelmäßige Bosnische Sendung ein.

Serbisch, Kroatisch, Albanisch, Mazedonisch – bis zum Ende der Balkan-Kriege erweitert die DW die Sendezeiten der Programme für die Region mehrfach deutlich.

Afghanistan ist beim Einmarsch sowjetischer Truppen schon fast zehn Jahre wichtiges Zielgebiet der DW. Sie erweitert 1979 sogleich die Sendungen auf Dari und Paschtu, den wichtigsten Landessprachen. Nach den Terroranschlägen von 9/11 gerät Afghanistan erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit

Aufgrund der zugespitzten Lage verstärkt die DW ihre Radioprogramme für die Region deutlich. Seit 2002 heißt Krisenrundfunk für die DW auch: Fernsehen.

Kabul: Radiojournalist Abdul Sami Lega nahm am Seminar Reporting in Crisis Areas der DW Akademie teil.

Kabul: Radiojournalist Abdul Sami Lega nahm am Seminar "Reporting in Crisis Areas" der DW Akademie teil.

Ihrem Partnersender in Kabul stellt sie vier Jahre lang Weltnachrichten und andere TV-Sendungen auf Dari und Paschtu zur Verfügung. Mit dieser „Notfallhilfe“ öffnet die DW der Bevölkerung Afghanistans nach langen Jahren der Isolation ein Fenster zur Welt. Gleichzeitig bildet die DW Akademie afghanische Journalisten aus.

Zuschauern von Marokko bis Saudi-Arabien bietet die DW seit 2002 ebenfalls ein TV-Programm in ihrer Sprache. Ein Beitrag zum Dialog mit der islamischen Welt – und zur Konfliktprävention. Das arabische TV-Angebot baut die DW nach 2002 kontinuierlich aus – bis auf zehn Stunden heute.

Die DW Akademie vermittelt arabischen Journalisten, Technikern und Medienmanagern moderne Standards. Nach der „Arabellion“ unterstützt sie frühere Staatssender bei der Transformation zu unabhängigen Einrichtungen.

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