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Podcast Wirtschaft

Freihandel und Regulierung (18.07.2012)

Warum Anleger bezahlen, um Staaten Geld zu leihen +++ Warum die EU-Kommission Freihandel mit Japan möchte +++ Warum Großbritannien seine Banken nicht in den Griff bekommt

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (18.07.2012)

Momentan liest man immer öfters Meldungen solche Art: "Der Klub der Euro-Staaten mit Negativzinsen ist um ein Mitglied reicher." Zuletzt hat sogar Belgien erstmals Geld mit neuen Schuldverschreibungen verdient - bei einer Versteigerung von Geldmarktpapieren mit dreimonatiger Laufzeit. Im Klartext heißt das: Anleger zahlen drauf, um Belgiens Staatshaushalt kurzfristig finanzieren zu dürfen. Deutschland, das in der Euro-Krise bislang von seinem Status als sicherer Hafen profitiert, konnte sich zuletzt sogar für bis zu zwei Jahre Geld bei Investoren besorgen, ohne Zinsen bieten zu müssen. Warum zahlen Anleger Geld, um dem Staat etwas leihen zu dürfen?

Beginn von Verhandlungen?

Die Europäische Union versucht mit möglichst vielen Ländern Freihandelsabkommen abzuschließen. In Asien ist das schon mit Südkorea passiert. Nun soll Japan folgen. Bedenken gab es und gibt es vor allem seitens der Autoindustrie. Die EU-Kommission will diese Bedenken nun ausräumen und hat den 27 EU-Mitgliedsstaaten vorgeschlagen, die Verhandlungen mit Japan zu beginnen.

Bankenkultur und Regulierung

Großbritanniens Banken können machen was sie wollen - so scheint es zumindest. Erst am Dienstag (17.07.2012) beschuldigte der Senat der USA die britische Großbank HSBC. Der Vorwurf: Das Bankhaus habe Milliardenbeträge von Terroristen und Drogenschmugglern in die USA geschleust. Genauso skandalös ist der Fall der britischen Bank Barclays - über Jahre hinweg hat das Bankhaus mit einer Gruppe andere Großbanken den Basiszins Libor manipuliert. Der Chef der Barclays-Bank Bob Diamond hat seinen Posten bereits geräumt, weitere Ermittlungen laufen. Warum sind gerade die britischen Banken, die schwarzen Schafe dieser Tage?

Redakteur am Mikrofon: Nicolas Martin

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