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Schwerpunkte

Freier Informationsfluss in einer globalisierten Welt Wie lässt sich das Internet freizugänglich und weltweit halten?

Montag, 20. Juni 2011, 16:00 Uhr im Raum F/G

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Die Entwicklung des Internets als globale, freie und offene Ressource ist eine ständige Herausforderung. Während das Internet aufgrund seiner dezentralen Struktur neue Möglichkeiten der Kommunikation und freien Äußerung bietet, stellt sich gleichzeitig die Frage nach den Grenzen dieser Möglichkeiten und rechte.

Obwohl es heutzutage für Medienunternehmen technisch möglich ist, mithilfe des Internets ein weltweites Publikum zu erreichen, unterscheidet sich die Internet-Gesetzgebung einzelner Staaten, trotz internationaler Direktiven und Empfehlungen, erheblich.

Medienanwälte empfehlen, Webseiten sollten der Gesetzgebung ihres Ausgangslands unterworfen sein, nicht dem Land, aus dem ein Download getätigt wird. Dieses Prinzip, die so genannte Upload-Regel, wird jedoch nicht weltweit anerkannt und lässt viele Fragen hinsichtlich der gesetzlichen Durchsetzung unbeantwortet. Kulturelle Unterschiede bringen unterschiedliche ethische und moralische Normen hervor. Internetinhalte, die in einem Kultur- und Rechtskreis völlig legitim und akzeptabel sind, können anderswo unrechtmäßig oder unangemessen sein.

Ziel der Diskussion ist es, zu erörtern, wie Regierungen und die Industrie mit kontroversen Inhalten umgehen sollten. Ist es möglich und wünschenswert, die Internetinhalte der Gesetzgebung zu unterwerfen? Wenn ja, wie? (Wie) ist es möglich, das Internet zu regulieren und trotzdem frei zugänglich zu erhalten? Was sind die möglichen Folgen für Medienhäuser, in anderen Ländern per Gesetz einer inhaltlichen Regulierung unterworfen zu sein?

Eine Überregulierung des Internets, könnte zum Aufbau abgeschlossener Informationssysteme führen, die wiederum eine Fragmentierung des Internets als Ganzes zur Folge haben könnten. Die Teilnehmer werden die Schüsselfragen zum Thema Internetregulierung in Hinblick auf die wünschenswert offene und universelle Struktur des Nets als weltweitem Kommunikationsplatz diskutieren.

Panelists:
Yaman Akdeniz
Associate Professor of Law at the Human Rights Law Research Center, Faculty of Law, Istanbul Bilgi University

Eduardo Bertoni
Director of the Center for Studies on Freedom of Expression and Access to Information (CELE) at Palermo University School of Law, Argentina

Zenet Mujic
Senior Adviser to the OSCE Representative on Freedom of the Media

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