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Fußball

Freiburg wieder erstklassig

Was für ein verrückter Spieltag: Freiburg steht vorzeitig als Aufsteiger fest, weil Fürth gegen Nürnberg stolpert. Mainz patzt ebenfalls, bleibt aber Zweiter. Besonders kurios: Wiesbaden gewinnt und steigt trotzdem ab.

Wieder erstklassig: Die Spieler des SC Freiburg jubeln (AP Photo/Daniel Roland)

Erstklassig: Der SC Freiburg

Vier Jahre lang haben die Freiburger auf diesen Moment gewartet. Nun ist es wieder soweit: Freiburg spielt ab der nächste Saison wieder in der ersten Liga. Furios begann die Partie zwischen Koblenz und Freiburg. Der Gastgeber ging bereits in der zweiten Minute in Führung, aber innerhalb der ersten Viertelstunde drehte der Tabellen-Erste wieder die Partie. Doch noch vor der Halbzeit gelang dem Abstiegskandidaten der Ausgleich. Aber die Hoffnungen von Koblenz, drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln, wurden in der zweiten Halbzeit zunichte gemacht. Der Verein rutscht nach der Niederlage auf den Relegationsplatz ab. Denn Freiburg gewann letztendlich mit 4:2. "Nie mehr zweite Liga", skandierten die Fans und Stürmer Mohamadou Idrissou bedankte sich bei ihnen: "Die Fans haben uns ein Heimspiel beschert." Mittelfeldspieler Ivica Banovic meinte: "Wir haben unser Ziel erreicht und gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft sind. Wir sind verdient aufgestiegen. Alle haben hart für diesen Erfolg gearbeitet."

Schützenhilfe

K'lautern jubelt über 3 Punkte (dpa)

K'lautern jubelt über 3 Punkte

Der vorzeitige Aufstieg war aber auch nur möglich, weil gleichzeitig Greuther Fürth keine drei Punkte holte. Das fränkische Duell gegen Nürnberg endete 1:1-Unentschieden. Der Club verteidigt damit Platz drei und seinen Ein-Punkte-Vorsprung vor den Fürthern. Einen Rückschlag im Aufstiegsrennen musste Mainz hinnehmen, das bei St. Pauli mit 0:2 verlor. Mainz bleibt damit zwar Tabellen-Zweiter, aber Nürnberg ist bis auf einen Punkt herangerückt. Die Chancen für Ingolstadt in der zweiten Liga zu bleiben, werden immer kleiner. Zu Hause verlor der Tabellen-Vorletzte mit 0:2 gegen Ahlen - acht Zähler sind es nun bis zum rettenden 15. Platz.

Weiter spannend

Absteiger: Wehen Wiesbaden (dpa)

Absteiger: Wehen Wiesbaden

Noch Hoffnung auf den Aufstieg macht sich Kaiserslautern. Beim Debüt von Interimstrainer Alois Schwartz gewannen die Pfälzer am Freitag mit 1:0 gegen Augsburg und sind nun mit 52 Zählern punktgleich mit Greuther Fürth auf Platz fünf. Zwei weitere Aufstiegskandidaten haben dagegen gepatzt: Aachen hat drei wichtige Punkte bei der 1:2-Niederlage auswärts beim Abstiegskandidaten Osnabrück zurückgelassen. Aber auch Duisburg ist gestolpert. Beim FSV Frankfurt gab es nur eine Nullnummer. Damit hat der MSV die Chance nicht genutzt, um in der Tabelle an Aachen vorbeizuziehen. Die zwei Teams stehen nach Ende des 31. Spieltages auf Platz sechs beziehungsweise sieben. Osnabrück verlässt den Relegationsplatz, ist nun Fünfzehnter. Deutlich weniger Abstiegssorgen hat Frankfurt. Die Hessen stehen auf Rang 13.

Absteiger

Hansa Rostock hat in allerletzter Minute den wichtigen Sieg gegen 1860 München verschenkt. In der Nachspielzeit gelang den Bayern noch der Ausgleichstreffer zum 3:3. Rostock als Vierzehnter also noch weiter im Abstiegssumpf. 1860 ist Zwölfter. Besonders bitter war der 31. Spieltag für Wiesbaden. Der Tabellen-Letzte gewann in Oberhausen mit 1:0 – steigt aber trotzdem in die dritte Liga ab. Denn die Konkurrenz hat gepunktet, der Abstand zum rettenden Ufer ist drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr einzuholen. Oberhausen ist auf Rang elf im gesicherten Mittelfeld.

Autorin: Sarah Faupel

Redaktion: Benjamin Wüst

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