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Wirtschaft

Fraport: kein Erfolg mit Schadenersatzklage bei Weltbank

Der Flughafenbetreiber Fraport ist im Streit um ein gescheitertes Terminal-Projekt auf den Philippinen mit seiner Schadenersatzklage bei der Weltbank abgeblitzt. Das Schiedsgericht der Weltbank habe sich für nicht zuständig erklärt, teilte das Frankfurter Unternehmen am Freitag mit. Fraport prüfe nun das weitere Vorgehen. Die Entscheidung bedeute nicht, dass das Unternehmen keinen Entschädigungsanspruch mehr habe. Die Fraport-Aktie gab an der Börse bis zu sieben Prozent nach, erholte sich im Tagesverlauf aber wieder. Fraport hatte mit der bereits vor vier Jahren erhobenen Klage mehr als 300 Millionen Euro Schadenersatz geltend gemacht. In der Auseinandersetzung geht es um ein Terminal am internationalen Flughafen von Manila, das Fraport gemeinsam mit einem Konsortium gebaut hatte und betreiben wollte. Die Regierung auf den Philippinen untersagte jedoch den Betrieb durch Fraport und beschlagnahmte das Terminal.