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Aktuell Europa

Französische Polizei stürmt beide Orte der Geiselnahmen

Die französischenSicherheitskräfte haben die beiden Geiselnahmen in Paris und Dammartin-en-Goele gewaltsam beendet. Dabei wurden die beiden mutmaßlichen "Charlie-Hebdo"-Attentäter und ein weiterer Geiselnehmer getötet.

Die französische Polizei hat mit zeitgleichen Einsätzen zwei Geiselnahmen durch islamistische Terroristen im Raum Paris beendet. Dabei wurden die drei Täter getötet.
Zunächst wurde der Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins "Charlie Hebdo" in Dammartin-en-Goële gestürmt. Die beiden Terrorverdächtigen seien getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt.

Die Polizei griff auch bei der zweiten Geiselnahme im Osten von Paris zu. In der Umgebung waren vier Explosionen zu hören. Mindestens zehn Menschen sollen aus dem jüdischen Lebensmittelladen gerannt sein. Auch der Geiselnehmer in dem Geschäft für koschere Lebensmittel sei tot, berichtete die Zeitung "Le Monde" unter Berufung auf die Gendarmerie. Es wird vermutet, dass der Täter, der am Donnerstag im Süden der Hauptstadt eine Polizistin erschossen hatte, der bewaffnete Mann in diesem Geschäft ist. Unter seinen Geiseln waren auch Kinder. Er soll die Attentäter von "Charlie Hebdo" kennen.

gmf/cw (afp, dpa, rtr)